Olaf Zimmermann, Harburg

Bis in die Nacht in 16 verschiedenen Clubs 40 Auftritte erleben – aber nur einmal fünf Euro Eintritt zahlen? Das gibt’s bei der 9. SuedKultur Music-Night, am Sonnabend, 19. Oktober. Klar ist: Alle Gigs schafft niemand, aber doch ist für jeden etwas dabei.

Besucher dürfen sich freuen, es gibt in allen Belangen was auf die Ohren! Ob Singer-Songwriter, Akustik oder Techno, Pop oder Punk, Blues oder Folk, Funk oder Weltmusik – ob Spelunke oder Saal – bei der SuedKultur Music-Night ist wieder alles vertreten! Nicht zuletzt auch wegen der langjährigen Unterstützung durch den Eisenbahnbauverein Harburg. „Wenn wir den Wohn- und Lebensstandort Harburg auf diese Art und Weise ein Stück nach vorne bringen können, freut uns das sehr. Da machen wir gerne weiterhin mit“, verspricht EBV-Vorstand Joachim Bode.

Ein kurzer Blick ins Programm: In der Marmstorfer Auferstehungskirche spielt die Little BigBand. Die Formation hat sich im Neugrabener Kulturhaus Süderelbe gegründet.
Im Kulturcafé Komm du wird die Formation „Bruder Schwarz“ mit Fusion Jazz zu hören sein, in der St. Paulus Kirche Heimfeld, die erstmals bei der Music-Night teilnimmt, Blues-Urgestein Körrie Kantner mit seiner „not so BigBand“.

Singer/Songwriter treten im Gloria-Tunnel, Sozialkontor Harburg an der Schwarzenbergstraße oder im Heimfelder Nachbarschaftstreff beim Verein ContraZt auf. Klezmer und Tango bedient die Band „Zorro Gris“ in der Marmstorfer Auferstehungskirche, Reggae und Roots der Musiker Elan Zack im Café „Komm du“, für suburbanen Tanzsound sorgt das Stellwerk im Harburger Bahnhof mit der „Funk Soul Allnighter“-Nacht.

Wer selbst Musik machen will, ist zur Open-Mic-Bühne ins Heimfelder „Alles wird schön“ geladen, in der später auch eine Jam-Session läuft. Ebenso gejammt wird in der Kulturwerkstat Harburg am Kanalplatz.
Das komplette Programm der 9. SuedKultur Music-Night gibt es auf
❱❱ www.sued-kultur.de

Keine gemeinsame Kasse
Wer die SuedKultur Music-Night besuchen möchte, sollte sich gut überlegen, an welcher Location er startet. Denn die Eintrittsgelder wandern nicht in eine gemeinsame Kasse. „Die behält jeder Club und bestreitet davon die Gagen, Gema, Künstlersozialkasse“, sagt Heiko Langanke (SuedKultur).
Warum machen keine Clubs aus Süderelbe bei der Music-Night mit? Langanke: „Finkenwerder macht jetzt sein eigenes Festival und scheint damit glücklich genug. Das Donnerwetter war vom Verwaltungsaufwand nach einem Mal bedient, zudem gab es einen Betreiberwechsel.“ „Elbdeich“ und „Kulturhaus“ fühlen sich, weil zu weit entfernt, bei der Music-Night nicht richtig aufgehoben.
Dagegen wollte die Wilhelmsburger Deichdiele unbedingt mitmachen.

Die folgenden Locations beteiligen sich an der neunten SuedKultur Music-Night:

1: Fischhalle
Kanalplatz 16

2: Kulturwerkstatt
Kanalplatz 6

3: St. Paulus Kirche
Petersweg 1

4: The Old Dubliner
Lämmertwiete

5: ContraZt,
Treffpunkthaus Heimfeld
Friedrich-Naumann-Straße 9

6: Kulturcafé Komm du
Buxtehuder Straße 13

7: Alles wird schön e.V.
Friedrich-Naumann-Straße 27

8: Sozialkontor HH-Süd
Schwarzenbergstraße 49

9: Auferstehungskirche Marmstorf
Elfenwiese 1

10: Millimeter Klub c/o
luenzmann architektur
Buxtehuder Straße 56

11: Marias Ballroom
Lassallestraße 11

12: Kneipe Bla Bla
Seevepassage 1-3

13: Zur Stumpfen Ecke
Rieckhoffstraße 14

14: Stellwerk
Bhf. Harburg, über
Fernzuggleis 3+4

15: Initiative
Gloria Tunnel
Lüneburger Straße 1

Außerdem:
Deichdiele
Veringstraße 156

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