Die neue Bürgerinitiative fordert mehr Verbindlichkeit bei Bürgerbegehren. Foto: pr

HARBURG. In Harburg hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die findet, Bürgerbegehren und Bürgerentscheide gehen nicht weit genug. Es sei zwar prima, dass es Unterschriftensammlungen gäbe, aber wenn der Senat diese in Entscheidungen nicht berücksichtigen müsse, sei das Ganze ziemlich sinnlos. So hätte es beispielsweise Harburger Bürgerbegehren zum Erhalt des Beachclubs im Binnenhafen („Save Your Beach“) und auch „Rettet die Elfenwiese“ gegeben, aber „der Senat hat sich ganz einfach über den Bürgerwunsch im Bezirk hinweggesetzt“, klagt die neu gegründete Initiative „Bürgerbegehren und Bürgerentscheide jetzt verbindlich machen – Mehr Demokratie vor Ort“ an.

Um hier etwas zu ändern, werden jetzt wieder Unterschriften gesammelt. Für eine Volksinitiative werden 10.000 gültige Unterschriften benötigt. Unterschreiben können alle Hamburger ab 16 Jahren, die zur Bürgerschaftswahl wahlberechtigt sind. Die Unterschriftenlisten können im Internet unter ❱❱ www.buergerbegehren.info heruntergeladen werden.

Es liegen aber auch schon Listen in der Bioinsel, Julius-Ludowieg-Straße 32, im Weltladen, Hölertwiete 5, im Café am Hainholz, Hainholzweg 65, im Friseursalon Agnes Steinhoff, Hainholzweg 63 sowie im Reformhaus Mahnert, Marktpassage 1, in Neugraben aus. Zudem werden am Freitag, 18., und Sonnabend, 19. Oktober, Unterschriftensammler der Volksinitiative auf dem Harburger Wochenmarkt stehen. SL

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here