Siegten mit 2:1 an der Sternschanze: Lukas Wenzel und Mert Erdal. (v.l.) vom ETV. Foto: ms
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Mateo Schneider, Eimsbüttel

Für den an dieser Stelle vorausgesagten Gesprächsstoff haben sie im ersten Saisondrittel gesorgt. Allen voran der HEBC unter seinem neuen Trainer Özden Kocadal hat geliefert: Elf Siege, ein Unentschieden und als einziges Team in der „Eimsbüttel“-Staffel von Hamburgs zweithöchster Fußball-Liga noch ungeschlagen.
Die Lila-Weißen könnten fast schon auf dumme Gedanken kommen und anfangen, sich zuviel mit Nebensächlichkeiten zu beschäftigen. Aber in ihrer Erfolgsserie sind sie regelmäßig geerdet worden: Zwei Gegner wurden richtig „hergespielt“, ansonsten musste der HEBC für seine Dreier hart arbeiten.

Der ETV als aktueller Tabellenvierter hat mit spielerisch fast durchweg ansehnlichen Auftritten bestätigt, dass er von Beginn an mehr war als ein „normaler“ Aufsteiger. Gewisse Lernfortschritte fehlen allerdings noch. „Wir haben Probleme mit Mannschaften von unten“, so Liga-Organisator Koray Gümüs.

Eintracht Lokstedt, derzeit Tabellensechster, arbeitet mühsam daran, sich im zweiten Jahr in der Landesliga zu etablieren. Wer weiß, wo die Mannschaft stehen würde, brächte sie in jedem Spiel ihre kompletten PS auf das Feld. Nicht nur einmal musste Trainer Anto Josipovic seinen Spielern vorhalten, sich zu sehr mit Nebensächlichkeiten zu beschäftigen und mit dem Kopf nicht auf dem Platz zu sein.

Die weiteren Klubs aus Eimsbüttel kämpfen gegen den Abstieg in die Bezirksliga. Da die Hammonia-Staffel wesentlich ausgeglichener scheint als in der vergangenen Saison, dürfte es sowohl für die „gefühlten Eimsbütteler“ vom SC Sternschanze und Aufsteiger Inter Eidelstedt um nichts anderes als den Klassenerhalt gehen.

Der Aufsteiger aus Eidelstedt hat bereits eine harte Eingewöhnungszeit hinter sich: Aus den ersten neun Spielen raffte Inter nur einen kümmerlichen Punkt zusammen. Als von außen bereits nach den ersten Auflösungserscheinungen gesucht wurde, fing sich das Team zunächst. Zwei Siegen folgte zuletzt jedoch eine 0:4-Klatsche an der Sternschanze. Abstiegskampf zerrt auch an den Nerven: Inter kassierte bereits sechs Platzverweise, das ist Ligaspitze.

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