Christian Rudolph.
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Christopher v. Savigny, Wilhelmsburg.
Rund ein Jahr nach dem Ausscheiden von Thorsten Schulz hat Wilhelmsburg wieder einen Regionalbeauftragten: Christian Rudolph (Foto), der bereits viele Jahre Erfahrung als Verwaltungsbeamter im Bezirksamt Mitte vorweisen kann. Zu seinem Zuständigkeitsbereich zählen neben Wilhelmsburg auch die Veddel sowie Billstedt. Die Elbinsel kennt er gut – insbesondere die zahlreichen Veranstaltungen, die auf ihr stattfinden. Lesen Sie hier das Wochenblatt-Interview mit Christian Rudolph (60).

Was hat Sie dazu bewogen, sich auf die Stelle des Regionalbeauftragten zu bewerben? Ich war bereits die letzten zehn Jahre beim Bezirksamt Mitte tätig und habe dort den Bereich „Eventmanagement Kunst im öffentlichen Raum und Informationsstände“ geleitet. Daher kenne ich mich gut mit Veranstaltungen wie dem Wilhelmsburger Insellauf oder 48 Stunden Wilhelmsburg aus.
Auch mit IBA und IGS hatte ich oft zu tun. Da meine Berufslaufbahn in einigen Jahren zuende gehen wird, wollte ich gerne nochmal etwas Neues machen. Für mich ist das sozusagen eine logische Weiterentwicklung. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und sehe ihr mit Spannung entgegen.

Welche Aufgaben hat ein Regionalbeauftragter? Ich sehe mich sozusagen als Vermittler zwischen den Regionalausschüssen und dem Bezirksamt. Das war auch der Aspekt, der unserem Bezirksamtsleiter Falko Droßmann am wichtigsten war – dass sich die Kommunikation dort verbessert.
Weiterhin auf meiner Agenda stehen die Beiratssitzungen und die Mitwirkung in Verbänden vor Ort, wie dem Wasserverband Wilhelmsburger Osten. Und natürlich vertrete ich das Bezirksamt, indem ich zum Beispiel bei Ehrungen wie ‘100. Geburtstagen’ anwesend bin. Last but not least fungiere ich als Ansprechpartner für die Bewohner.

Wilhelmsburg, Veddel und Billstedt sind allein schon geographisch gesehen ein Riesengebiet. Wie bekommen sie das alles unter einen Hut? Das ist in der Tat ein großer Bereich. Ich muss sehen, wie ich das getimt kriege. Aber im Gegensatz zu meinem Vorgänger Thorsten Schulz, der in erster Linie als Dezernent für Bürgerservice tätig war, mache ich meinen Job hauptamtlich, also 40 Stunden pro Woche – nicht gezählt die abendlichen Sitzungen. Insofern sollte das klappen.

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