Grafik: bwvi
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Feierliche Einweihung am Mittwoch, 2. Oktober –
Freigabe erst am Montag, 7. Oktober

O. Zimmermann, Wilhelmsburg.
Nach sechs Jahren Bauzeit wird die neue Wilhelmsburger Reichsstraße am heutigen Mittwoch, 2. Oktober, feierlich eingeweiht. Viel Prominenz hat sich angesagt, unter anderem Bürgermeister Peter Tschentscher, Ronald Pofalla (Vorstand DB AG) und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.
Für den Verkehr freigegeben wird die neue Trasse am Montag, 7. Oktober. Zur Vorbereitung muss die B75 zwischen HH-Georgswerder und HH-Wilhelmsburg Süd vom 4. Oktober, 5 Uhr, für drei Tage komplett gesperrt werden. Umleitung: In beiden Richtungen der Wilhelmsburger Reichsstraße großräumig über die A255, A1 und über die Anschlussstelle der A253 HH-Neuland.
Die neue Trasse hat drei Anschlussstellen (AS): die AS HH-Georgswerder im Norden, die räumlich leicht verlagerte AS HH-Wilhelmsburg sowie die AS HH-Kornweide (ehemals HH-Wilhelmsburg-Süd).
Autofahrer müssen sich auch an neue Namen gewöhnen: Die neue Wilhelmsburger Reichsstraße sowie die anschließende A252 und A253 wird in Kraftfahrstraße B75, das Autobahnkreuz Hamburg-Süd der A1 zum Autobahndreieck Norderelbe umbenannt. Die Abfahrt im neuen Dreieck Norderelbe in Fahrtrichtung Süden über die neue Wilhelmsburger Reichsstraße B75 wird mit HH-Elbinsel beschildert werden.
Fest steht: Auch nach Inbetriebnahme der neuen Wilhelmsburger Reichsstraße werden noch Restarbeiten erledigt: der Umbau der Anschlussstelle Wilhelmsburg Süd sowie die Herstellung des zweiten Gleises Hohe Schaar und der Rückbau der Bahnbrücken der alten Wilhelmsburger Reichsstraße, werden voraussichtlich bis Ende 2020 erfolgen. Bis Mai 2020 wird die Kornweide wieder in Betrieb genommen.

Hintergrund
Seit August 2013 wurde die Wilhelmsburger Reichsstraße auf einer Länge von rund 4,6 Kilometern auf der Westseite der heutigen Bahntrasse neu gebaut. Bislang war Wilhelmsburg durch die Reichsstraße und durch die Bahnanlagen zerschnitten. Jetzt sind Straße und Schiene gebündelt, eine Trasse ist weggefallen, neue Lärmschutzmaßnahmen reduzieren die Belastung der Bevölkerung, die Fläche der bisherigen Trasse wird für Städtebau und für den Inselpark genutzt.

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