Inge Kammler entdeckte den humpelden Schwan. Foto: Kammler

Harburger machten sich Sorgen um eventuell krankes Tier –
Olaf Nieß gibt Entwarnung

Gaby Pöpleu, Harburg.
Ein trauriges Bild am Außenmühlenteich: Eine Schwanenfamilie watschelt über eine Wiese, macht sich auf den Weg zum Wasser, aber ein Schwan kommt kaum mit. Er humpelt, kann offenbar ein Bein nicht richtig benutzen. Das hatte Inge Kammler auf einer Gassirunde mit ihrem Hund beobachtet. Der humpelde Schwan ging ihr nicht mehr aus dem Kopf: War er verletzt und hatte er Schmerzen?
„Ich konnte keine äußerlichen Verletzungen oder Anhängsel wie eine Schlinge erkennen“, sagt sie, machte ein Video, um es jemanden mit Erfahrung zeigen zu können. Tatsächlich war der Schwan für Olaf Nieß, bekannt als Hamburger „Schwanenvater“, ein alter Bekannter: Der Schwan sei schon untersucht und geröntgt worden, aber am Zustand seines Beines sei nichts zu machen, es handelt sich um altersbedingte Probleme beim Laufen.
Inge Kammler war nicht die erste, die sich Sorgen um den Schwan gemacht hatte. Sowohl bei Nieß als auch bei der Polizei und bei der Naturschutzbund Gruppe Süd waren schon Harburger vorstellig geworden, denen das Tier leid tat. Jetzt überlegt die Nabu-Gruppe Süd, ob sie in ihrem Schaukasten an der Außenmühle Informatinen über den humpelnden Schwan aufnehmen sollte.

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