Im Museumshafen sind typische Segelschiffe zu sehen: Die „Moewe“ (li.) transportierte Kohlen und Zement zwischen Hamburg und Lägerdorf, die „Präsident Freiherr von Maltzahn“ fuhr als Finkenwerder Fischkutter auch auf hoher See. Foto: Museumshafen Oevelgönne

HAMBURG-WEST. Die Metropolregion Hamburg lädt zum fünften Mal zu den „Tagen der Industriekultur am Wasser“. Auch Altona ist dabei: der Altonaer Hafen, der Museumshafen Oevelgönne und der Dampfeisbrecher „Stettin“ geben am 28. und 29. September Einblicke in die Geschichte der Industrie am Wasser.

Der Altonaer Hafen zwischen Museumshafen Oevelgönne und Fischauktionshalle ist zum ersten Mal im Veranstaltungsprogramm. Bei einem Stadteilrundgang wird die Hafenentwicklung Thema sein, auch die großen Veränderungen durch Neubauten seit den 1990er Jahren, außerdem die Historische Hamburger Hafenbahn am Schuppen 50/51 sowie ein Getreidesilo in Hammerbrook. In dem Speicher von 1925, der sonst nicht zugänglich ist, wird auf Rundgängen die Funktion des Getreidesilos erläutert.

Am Anleger Neumühlen ist der Dampfeisbrecher „Stettin“ zu sehen. Er wurde 1933 in Dienst gestellt und war im Deutschen Reich das Flaggschiff der Stettiner Eisbrecherflotte. Außerdem sind im Museumshafen Oevelgönne viele weitere segelnde Fischerei- und Frachtschiffe, Dampfschlepper und historische Motorboote zu sehen.
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