Die HTB B-Juniorinnen starten in ihre erste Bundesliga-Saison. Foto: HTB
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Fußball: B-Juniorinnen des HTB spielen am
Sonnabend, 31. August, auf der Jahnhöhe gegen Aurich

Von Waldemar Düse, HARBURG.
Die Vorfreude ist immens. Nur noch wenige Tage und das große Abenteuer für die B-Juniorinnen des HTB beginnt: Am Sonnabend, 31. August (14 Uhr, Jahnhöhe) tritt Harburgs erster Frauenfußball-Bundesligist überhaupt zu seinem ersten Punktspiel an. „Wir sind euphorisch, aber jetzt muss es auch losgehen“, sagt Can Özkan, der nach acht Jahren aus dem Trainerstab in die Organisation gewechselt ist. Premierengast wird die Spielvereinigung Aurich sein, in der vergangenen Saison Drittletzter der B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost.
Weil die Aufstiegsheldinnen fast alle in den Frauenbereich gewechselt sind, musste ein weitgehend neuer Kader zusammengestellt werden. Aufgrund des erst am 21.Juni eingetüteten Aufstiegs war dies jedoch nur schwer möglich. „Viele Spielerinnen, die wir im Auge hatten, sind woanders gelandet.“ Dennoch geht Özkan das Abenteuer optimistisch an. „Physisch sind wir auf der Höhe und die Defensive steht, nur unsere Offensive muss noch handlungsschneller und schlagkräftiger werden“, sagt er.
Sein Optimismus speist sich auch daraus, dass es ihm gelungen ist, mit Erhan Albayrak einen neuen Trainer zu verpflichten. Der gebürtige Harburger, Rekordtorschütze der türkischen U-21 und Ex-Bundesligaprofi bei Werder Bremen, ist aber nur ein Baustein für das Projekt HTB-Frauenfußball. „Wir wollen nicht nur ein Jahr Abenteuer, sondern den HTB zu einem Zugpferd im Süden machen“, so Özkan. Ihm sei aber auch klar, „dass Albayrak bei einem anderen Angebot schnell wieder weg sein kann.“ Geblieben ist dagegen Co-Trainerin Svenja Busies, komplettiert wird das neue Trainerteam durch Athletiktrainer Dennis Kessler.
Große Hoffnung setzt Özkan in das Publikum und die Jahnhöhe. „Die meisten Teams kennen diese Atmosphäre mit dem geringen Abstand zum Publikum und Kunstrasen nicht. Wir wollen dieses emotionale Spiel zu einer Stärke machen. Die Resonanz am Anfang wird da sein, aber dann müssen natürlich auch die Ergebnisse kommen“, so Özkan.
Finanziell bleibe man bei einem Gesamtbudget von ungefähr 30.000 Euro „in unserem Rahmen“, betont Özkan. Es kann also losgehen.

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