Alexander Koch zeigt, wo es langgehen soll. Foto:düse
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Von Waldemar Düse. HARBURG.
An der Hardware gibt es nichts mehr zu meckern, seitdem im Frühjahr vergangenen Jahres der neue Kunstrasenplatz der Sportanlage Wilstorfer Höh seiner Bestimmung übergeben worden ist. Doch mit der Anpassung der Software in Gestalt der Fußball-Abteilung der FSV Harburg-Rönneburg ist es so eine Sache.
Seit der Fusion 2013 müht sich die Ligamannschaft erfolglos, mit einem Aufstieg in die Kreisliga wieder auf dem Radar Harburgs sichtbar zu werden. Seit September 2018 unter der Regie des neuen Trainers Alexander Koch. Aufbauarbeit heißt das Stichwort.
Der Kern der Ligamannschaft von 14, 15 Spielern aus der vergangenen Saison ist um die gleiche Anzahl vorwiegend jüngerer Akteure ergänzt worden. „Wir sind im Prinzip immer noch in der Vorbereitung. Primär soll sich erstmal eine Teamstruktur herausbilden“, sagt Koch.
Man habe bewusst keine zweite Mannschaft gemeldet, auch weil im Verein kein Unterbau in Form einer A-Jugend vorhanden ist. Die älteste Jugendmannschaft ist eine jüngere B-Jugend. „Wir wollen jedes Spiel so gut wie möglich gestalten“, überrascht die Zielsetzung Kochs angesichts der Umstände nicht.
Koch hat vor 17 Jahren selbst beim SV Rönneburg Fußball gespielt, dann vor sieben Jahren mit der A-Jugend Viktorias erstmals als Trainer gearbeitet. Nachdem das Team als zweite Mannschaft Viktorias in den Erwachsenenbereich gewechselt war, wechselte auch Koch. An der Seite Steffen Prielipps arbeitete er als Co-Trainer beim HTB, dann an der Seite Sven Sieberts als Co-Trainer beim Landesligisten Dersimspor.
Von dort lotste er den ehemaligen Landesliga-Akteur Giovanni Dühring als zentrale Figur für den Neuaufbau auf die Wilstorfer Höh. Dühring sollte gemeinsam mit Pierre Ulaga das neue Herz der Mannschaft bilden. Aber bekanntlich ist auch der Fußball kein Wunschkonzert. Aus privaten Gründen verabschiedete sich Ulaga kurzfristig in Richtung „Alte Herren“ des FC Süderelbe.
Aber nicht nur aus diesem Grund ist der Neuaufbau bei der FSVHR ein schwieriges Unterfangen. Die Konkurrenz durch die anderen Vereine ist angesichts des jahrelangen Dümpelns „ganz unten“ natürlich besonders groß und Koch fehlen die Mitstreiter im unmittelbaren Umfeld.

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