Als die Feuerwehr eintraf, brannte das Haus in der Straße Flutende bereits lichterloh. Fotos: Andre Lenthe Fotografie
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Von Sabine Langner.
Bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus in Neuland ist eine Frau ums Leben gekommen. Das Haus wurde schwer beschädigt. Die Polizei kann den Tatort erst untersuchen, nachdem ein Statiker die Standfestigkeit des einsturzgefährdeten Gebäudes festgestellt hat.
Als die Feuerwehr am späten Donnerstagabend in der Straße Flutende eintraf, brannte der Dachstuhl lichterloh. Im Haus wurde noch eine Bewohnerin vermutet.
Die Versuche der Feuerwehr – im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Wehren aus Sinstorf, Rönneburg, Neuland und Eißendorf – mit schwerem Gerät in das Haus zu kommen, mussten abgebrochen werden. Das Feuer wütete so heftig, dass Teile des Hauses einzustürzen drohten.

50
Einsatzkräfte
der Berufsfeuerwehr sowie vier Freiwillige Feuerwehren aus Sinstorf, Rönneburg, Neuland und Eißendorf waren vor Ort

Die immer wieder aufflammenden Brandnester erschwerten die Löscharbeiten. Erst in den Morgenstunden war das Feuer komplett gelöscht. Im Inneren des Hauses wurde eine verkohlte Leiche gefunden.
Massiv behindert wurden die Löscharbeiten von einem verwirten Mann, der mehrfach mit den Feuerwehrschläuchen hantierte. Schließlich mussten Polizeibeamte den Mann ergreifen und festnehmen.

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