Grafik: Citymanagement
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Die Besucherzahlen in der Harburger City haben im Vergleich zu 2017 freitags und sonnabends zugenommen. Dies gilt besonders für die Lüneburger Straße im Bereich zwischen Harburger Ring und Bremer Straße. Diese Angaben veröffentlichte jetzt das Harburger Citymanagement.
Seit 2013 wird auf Veranlassung des Citymanagements alle zwei Jahre die Besucherfrequenz in der Harburger Innenstadt ermittelt. Die aktuelle Zählung fand am Freitag, 21. Juni, am Sonnabend, 22. Juni, sowie am Dienstag, 25. Juni, jeweils von 8 bis 20 Uhr statt: Am Sand 25, Hölertwiete 1, Lüneburger Straße 43, Lüneburger Straße 33, Lüneburger Straße 8. Seevepassage 2 und Seevepassage 23.
Insgesamt wurden diesmal 228.980 Personen gezählt, vor zwei Jahren waren es noch 241.907. Die jetzt für Freitag und Sonnabend ermittelten Zahlen lagen aber über den Werten von 2017. Der Einbruch erfolgte am Dienstag, als tropische Temperaturen herrschten. Auffällig: Im Phoenix-Center, in den Harburger Arcden und im Marktkauf Center gab es mehr Besucher als 2017.
Fazit des Citymanagements: Die Harburger Innenstadt funktioniert als Einkaufs- und Nahversorgungszentrum.

Was lässt sich aus der aktuellen Passantenzählung schlussfolgern? Ein kurzes Interview mit Harburgs Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann.

In der Harburger City ist viel los, in der Lüneburger Straße gibt es mehr Besucher als 2017. Also hat die Attraktivität der Innenstadt zugelegt? Wir machen alle zwei Jahre mit unserer Passantenfrequenzerhebung an sieben Zählstationen in den Fußgängerbereichen Stichproben. Die Ergebnisse im Vergleich zu 2017 zeigen, dass das Passantenaufkommen am Freitag und Sonnabend gestiegen ist.
Die Gründe dafür sehen wir in unterschiedlichen Bereichen. Zum einen wächst der Bezirk Harburg stetig, und zum anderen hat die Anzahl der Leerstände in der Lüneburger Straße abgenommen. Die Zahlen belegen, dass Harburg seiner Funktion als Nahversorgungs- und Oberzentrum gerecht wird.

Haben auch die Firmen in der Harburger Innenstadt von den gestiegenen Besucherzahlen profitiert? Sind deren Umsätze gestiegen? Dazu liegen uns keine direkten Zahlen der Einzelhändler vor. Von einigen Filialisten haben wir aber Informationen, dass sie zu den umsatzstärksten Standorten in Deutschland zählen. Außerdem hat die Nachfrage nach Verkaufs- und Gastroflächen wieder zugenommen.

Wo in der Harburger City besteht noch Handlungsbedarf? Was muss angepackt werden?
Derzeit entstehen direkt in der Harburger City an vielen markanten Stellen neue Gebäude, die zusätzlichen Wohnraum und Verkaufsflächen bieten werden. Diese Entwicklung wird sowohl die urbane Attraktivität erhöhen als auch die Kundenstruktur verändern.
Handlungsbedarf besteht sicherlich noch im Branchenmix und in der Steigerung der Attraktivität der Fußgängerzone, die durch Aufenthalts- und Grünflächen geschaffen werden kann. Der erste Step zur Verschönerung eines Harburg-Quartiers belegt die zur Zeit laufende Umbaumaßnahme der Marktfläche und Nebenstraßen. Weiterhin streben wir nach wie vor eine Neuauflage des BID Lüneburger Straße an.

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