Mitspieler und Anhänger feiern Marco Schultz’ Treffer zum Aufstieg. Foto: mg

Von Folke Havekost. Altonas Fans hoffen in erster Linie darauf, dass ihre Mannschaft sie fußballerisch verwöhnt. Deutlich kalkulierbarer ist für Besucher der Adolf-Jäger-Kampfbahn allerdings das kulinarische Angebot. Neben Kaffee, Tee und diversen Softdrinks steht auch Holsten-Bier (mit oder ohne Alkohol) in der Getränke-Aufstellung. Wer lieber Wein mag, erhält diesen im Saal.

Altonas Verpflegungspartner sind die Brücke 10 im Strandhaus und Germann‘s Event Catering, das für die Zuschauer auch seine Brezel bereithält, die auf dem Firmenlogo abgebildet ist. Neben Bratwurst, Currywurst und Schinkenwurst vom Grill werden bei Altona 93 Pommes gereicht, es gibt aber auch Kuchen und Fischbrötchen in sechs verschiedenen Sorten.

Wird die 1.000-Zuschauer-Marke geknackt?

Die Fanszene ergänzt das Angebot oft durch vegetarische Spezialitäten vom Grill. 2016 fand sogar ein veganer Rezeptwettbewerb im Stadion statt.

Lesefutter bieten außer dem offiziellen Stadionheft „91, 92, 93“ mit dem wichtigsten zum aktuellen Spieltag auch die Publikation „93. Minute“ der Altoaner Fan-Abteilung, die über aktuelle Entwicklungen im Verein und historische Ereignisse informiert. Vor allem bei der Gestaltung eines neuen Stadions – das gleichfalls nach wie vor kaum absehbar ist – bringt die Abteilung viele Ideen ein.

Ein Kleinod ist das Fanzine „All to nah“, das unter wechselnden Namen erscheint, aber immer eine lesenswerte Kombination aus Fußball und Fankultur, Grafiken und Gimmicks, Debatten und Döntjes bietet und zudem die Altonaer Freundschaft mit dem Londoner Sechstliga-Klub Dulwich Hamlet pflegt, der ebenfalls 1893 gegründet worden ist. In der kommenden Ausgabe von „All to nah“ dürfte auch die vergleichsweise starke Kaderveränderung nach dem Aufstieg in Pro- und Kontra-Beiträgen dis-kutiert werden.
In seiner bislang letzten Regionalliga-Saison kam der AFC 2017/18 auf einen Schnitt von 999 Zuschauern, obwohl er sie sportlich auf dem letzten Platz abschloss. Läuft es auf dem Platz besser, könnten die Angebote rund um das Rasenrechteck ihren Teil dazu beitragen, dass die 1.000-Zuschauer-Marke geknackt wird – und Altona 93 seine Position als Nummer drei in Hamburg in Sachen Attraktivität weiter festigt.

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