FCS-Trainer Gürsan mit einigen Neuen: Aledemi, D'Urso,Langer, Panic, Co-Trainer Sobczyk (hinten, v. l.), Sekac, Sawicki, Wilms, Yeboah (vorn, v.l.). Foto: FCS

Von Waldemar Düse.
SÜDERELBE. Im 70.Jahr seines Bestehens kann man durchaus schlechter dastehen: Die Ligamannschaft des FC Süderelbe hat sich im fünften Jahr in Hamburgs höchster Spielklasse gehalten, die zweite Mannschaft ist nach dreijähriger Abwesenheit wieder in die Bezirksliga aufgestiegen. Dennoch keine Gründe für den FCS, sich zurückzulehnen.
„Wir bleiben weiterhin der Ausbildungsverein“, lenkt Ligatrainer Timucin Gürsan, seit Februar 2019 verantwortlicher Coach, das Augenmerk auf die spezielle Situation am Kiesbarg. Was er meint, wird schon bei einem flüchtigen Blick auf die Bewegungen im Ligakader deutlich.
Wie schon in den vergangenen Jahren herrschte auch vor Beginn der Saison 2019/20 ein munteres Kommen und Gehen. Den Abgängen Victor Medaiyese, Hamilton Alvarez Sanchez, Vedat Düzgüner (Niendorfer TSV), Gerrit Siegismund (Ziel unbekannt), Daoud Raji (ASV Hamburg), Nico Reinicke (TVV Neu Wulmstorf), Edison Sa Borges Dju (Barmbek-Uhlenhorst), Jannick da Siva Moreira und Alexandar Mucunski (Meiendorfer SV) stehen die Zugänge Elias Sawicki (FC Türkiye) , Roberto D’Urso (Dersimspor), Abraham Yeboah (Dersimspor), Marius Wilms (TV Meckelfeld), Ljubisa Panic (TV Meckelfeld), Danjuma Langer (Buxtehuder SV), Alpay Altuntas (Niendorfer TSV U19), Dejan Sekac (Dersimspor) und Marvin Alidemi (JFV A/O Heeslingen U19) gegenüber. Dejan Sekac gehörte bereits von Januar 2015 bis Februar 2016 sowie von Juli 2017 bis Januar 2018 zum Kader Süderelbes und versucht nun ein drittes Mal herauszufinden, ob der Klub der richtige für ihn ist.
„Aus finanziellen Gründen fällt es uns schwer, Spieler zu halten“, so Gürsan. Der 27-Jährige geht erstmals von Saisonbeginn an als verantwortlicher Trainer in eine Oberligaspielezeit. Als Co-Trainer stehen ihm Martin Sobczyk und nun auch Frank Paul, ehemaliger A-Jugendtrainer des Vereins, zur Seite.
„Wir haben uns alle gemeinsam Etappenziele gesetzt wie bei der Tour de France. Als
Erstes eine gute Vorbereitung. Das haben wir erreicht, zum Ende der Vorbereitung hatte ich ein gutes Gefühl. Als Zweites die nächste Pokalrunde, das haben wir auch erreicht und dabei haben wir Dinge gespielt, die wir uns vorgenommen hatten.“ Zum Saisonbeginn wartet nun Buchholz 08. Nach den Flachetappen gewissermaßen die erste Bergankunft.

In der zweiten Runde des Lotto-Pokals trifft der FCS zu Hause auf Regionalliga-Aufsteiger Altona 93.

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