Neuester Hotelplan: Hinter dem denkmalgeschützten „Goldener-Engel- Gebäude“ soll man in einem modernen Haus übernachten können. Foto: pr

Von Andreas Göhring. HARBURG.
Spätestens in fünf Jahren könnten allein im Harburger Binnenhafen rund 1.300 neue Hotelzimmer entstehen. Das Bezirksamt hat zurzeit Anfragen und Bauanträge für mindestens vier Hotelprojekte vorliegen. Harburgs Baudezernent Jörg Heinrich Penner würde es allerdings „nicht überraschen“, wenn nicht jedes Projekt tatsächlich umgesetzt wird.
Das spektakulärste Projekt plant „Mister Binnenhafen“ Arne Weber. Zwischen dem Westlichen Bahnhofskanal und Kanalplatz will er das „HIP Hotel Hamburg“ bauen. Mit 600 Zimmern wäre es das größte Hotel der Stadt. Der Name bezieht sich auf den „Hamburg Innovation Port“, kurz: HIP, der ganz in der Nähe gebaut wird und unter anderem Platz für die Erweiterung der Technischen Universität Hamburg (TUHH) zur Verfügung stellen soll. Bei der Vorstellung des Projekts hatte Weber optimistisch von einem Baubeginn Ende 2019 gesprochen.

4
Mal
wurde der
Baubeginn für das Hotel Hafen Harburg bereits verschoben. Jetzt soll es im ersten Quartal 2020 losgehen.

Erst seit wenigen Wochen bekannt ist der Plan, hinter der
historischen Gaststätte „Goldener Engel“ in der Harburger Schloßstraße ein Drei-Sterne-Hotel mit 140 Betten zu errichten. Der Betreiber soll schon feststehen, nur der Markenname, unter dem das Hotel „voraussichtlich 2021“ an den Start geht, steht noch nicht fest. Das denkmalgeschützte Engel-Gebäude bleibt erhalten und wird – in welcher Form auch immer – Teil des Hotels.
Seit der Übernahme des Mega-Projekts „Neuländer Quarree“ durch die CG-Gruppe hat das Hotelprojekt an der Ecke Neuländer Straße/Hannoversche Straße mit 340 Zimmern ordentlich Schwung aufgenommen. Baubeginn könnte im kommenden Jahr sein.
Bleibt das „Hotel Hafen Harburg“ der Lorenz Gruppe – für viele Harburger das emotionals-te Projekt, denn für das Hotel mit 209 Zimmern und einem Tagungszentrum musste 2016 der allseits beliebte „Veritas
Beachclub“ am Veritaskai weichen. Seither dient die Brachfläche als wilder Parkplatz und Hundepinkelauslauf. Der Baubeginn wurde für Ende 2017, dann für 2018 und schließlich „noch in 2019“ angekündigt. Baudezernent Jörg Heinrich Penner vor wenigen Tagen in der Begleitgruppe Binnenhafen dazu: „Laut telefonischer Auskunft von Herrn Lorenz soll
es nun im ersten Quartal 2020 losgehen.“

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