Die Proberäume werden saniert: Martin Geßner, Niels Boeing, Karin Elisabeth und Katrin Hesse vom Otzenbunker sowie Politiker der Fraktionen SPD und Grüne Hansjörg Schmidt, Isabella Vértes-Schütter, Farid Müller und René Gögge. Foto: pr

ALTONA. Ende 2018 wurde der Musikbunker in der Otzenstraße unter anderem wegen Lärmbeschwerden, fehlender Notausgänge und schlechter Belüftungsmöglichkeiten dicht gemacht. Rund 120 Bands mussten ihre Proberäume räumen, dem Eigentümer wurde vorerst die Nutzungsgenehmigung entzogen. Um für die Musikstadt Hamburg dauerhaft bezahlbare Proberäume in einem mit speziellem Lärmschutz ausgestatteten Gebäude zu sichern, unterstützen die Fraktionen von SPD und Grünen die Sanierung des Otzenbunkers jetzt mit 200.000 Euro.

Die notwendigen Investitionen für die Sanierung betragen insgesamt rund 917.000 Euro. Einen Großteil dieser Summe wird der Eigentümer selbst übernehmen. Vereinbart wurde außerdem eine Nutzung der Proberäume für mindestens 15 Jahre sowie die Möglichkeit für alle bisherigen Mieter, neue Verträge für ihre Räume im Otzenbunker abzuschließen. EW

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