Schön bunt sieht er aus, der Hamburger Ferienpass 2019. Er enthält außerdem auch schon Angebote für den Herbst. Grafik: BSB

HAMBURG-WEST. „Der Hamburger Ferienpass dürfte der Senior unter den deutschen Ferienpässen sein“, sagt Bildungssenator Ties Rabe: Im Sommer 1969 ins Leben gerufen, um Kindern, die nicht verreisen, spannende Ferien in der Großstadt zu bieten, feiert das Programm in diesem Jahr 50. Geburtstag. Zuerst gab es nur einfache Klappkarten mit wenigen Angeboten, nach vier Jahren erschien zum ersten Mal ein buntes Magazin mit Tipps für Unternehmungen in Hamburg und Umgebung.

Mit Gewinnspiel: Malen,
basteln, erzählen, filmen

Inzwischen ist das Heft 120 Seiten dick, bietet über 400 Veranstaltungen von mehr als 270 Anbietern, darunter viele langjährige Veranstalter wie der Michel, die Flughafen-Modellschau, Hagenbecks Tierpark, viele Museen und das Planetarium.

Ursprünglich richte sich der Ferienpass an Schüler zwischen sechs und 15 Jahren. Inzwischen gibt es auch Angebote für Jüngere – und wesentlich Ältere: Beim Eislaufen, bei Kutschfahrten, beim Bauchrednerkurs, beim Spielen in Riesen-Lehmfiguren und bei der Handy-Schnitzeljagd dürfen alle mitmachen, die meisten Angebote richten sich aber an Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren.

Die Angebote sind vielfältig, reichen von Kultur, Musik, Theater über Natur, Umwelt, Spiel, Sport und Abenteuer bis zu Technik und Experimenten. Es geht meistens um Spaß und Erholung, aber auch manchmal ums Lernen: So gibt es auch Angebote um zum Beispiel Versäumtes nachzuholen.
Zum 50. Geburtstag hat das Jugendinformationszentrum JIZ ein Gewinnspiel organisiert: Sternenmeer im Planetarium, Walross Antje oder die vielen Stufen im Michel – heutige und frühere Ferienpass-Nutzer sind aufgerufen, ihre schönsten Erlebnisse zu malen, zu basteln, zu erzählen oder zu filmen. Unter allen Einsendungen werden Preise verlost, die schönsten Werke werden nach den Sommerferien im JIZ-Infoladen, Dammtorwall 1, ausgestellt.

Der Ferienpass wird kostenlos abgeben, die meisten Ferienangebote müssen aber bezahlt werden. In allen Bereichen gibt es aber auch kostenlose und günstige Angebote. 230.000 Ferienpässe werden in Schulen verteilt und liegen zusätzlich in Jugendämtern, Kundenzentren, Bücherhallen, Budnikowsky- und Heymann-Filialen aus.

Ein Download ist möglich unter
❱❱ www.hamburg.de/ferienpass PÖP

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