Fröbel-Projektentwicklerin Kristin Kaiser vor der Baustelle. Hiersollen ab Anfang 2020 155 Kinder spielen und lernen. Foto: wit

Von Wolfgang Wittenburg. FISCHBEK.

Wo früher Soldaten stramm stehen mussten, sollen bald Kinder spielen: Im Ost-Trakt der ehemaligen Röttiger-Kaserne an der B73 in Fischbek baut die Firma DeepGreen Development GmbH für vier Millionen Euro eine neue Fröbel-Kindertagesstätte. Bedenken wegen durch Kampfmittel vergifteten Boden muss niemand haben: Vor Baubeginn wurde das Areal von der Stadt begutachtet und dekontaminiert.
Besonderheit der neuen Kita: Geplant sind viele generationsübergreifende Begegnungen mit den Bewohnern der benachbarten Wohnanlage für Senioren, mit Musikkreis, gemeinsamem Vorlesen und Basteln und Theaterspielen. Von 7 bis 18 Uhr soll die Kita geöffnet sein.

Das Gebäude ist dreigeschossig und bietet Platz
für 155 Kinder
Kristin Kaiser,
Fröbel Bildung & Erziehung

Vor Ort in den Fischbeker Höfen erklärt Kristin Kaiser vom privaten Kita-Träger Fröbel Bildung und Erziehung GmbH, was die Fischbeker Eltern und Kinder erwartet: „Das Gebäude ist dreigeschossig und bietet auf 1.050 Quadratmetern Platz für 155 Kinder.“ Um das Haus und den Eingang herum werden 400 Quadratmeter Außenspielgelände für die ganz Kleinen reserviert, rechts vom Haus gibts draußen knapp 600 Quadratmeter Platz für größere Kinder. Das Gebäude soll im September oder Oktober fertig sein. Eltern können für den Herbst Besichtigungstermine vereinbaren.
In den historischen Gebäuden der Kaserne aus den 1940er- Jahren sind die Decken drei Meter hoch – ein besonderes Raumgefühl. Die Dachgeschosse sollen nach Süden hin durch Massivholz-Anbauten erweitert werden. Kita-Anmeldungen auf der Homepage sind noch möglich.
Die Fröbel Bildung und Erziehung gGmbH betreibt rund 185 Einrichtungen in ganz Deutschland. Über 3.750 Mitarbeitererziehen und betreuen mehr als 16.500 Kinder. Das pädagogische Konzept ist ein offenes: Die Kinder haben keine festen Gruppen, sondern „Bezugserzieher“. Das wichtigste Prinzip ist die Sebsterfahrung der Kinder: Durch ausprobieren, beobachten und experimentieren sollen sie lernen, wie die Welt funktioniert. Die Kinder werden also nicht von Erziehern belehrt, sondern dazu ermuntert, selbst und aus freuem Willen durch Ausprobieren Neues zu erfahren. Ganz wichtig ist dabei das Spiel der Kinder und die Sprachförderung.

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