Citymanagement Harburg: Akteure und Unterstützer. Foto: pr

Von Andreas Göhring.

HARBURG. Zehn Jahre Citymanagement Harburg (CMH) – ist das ein Grund zum Feiern? Eine Fußgängerzone, in der sich Ein-Euro-Läden, Handyläden und Aufback-Shops tummeln, klingt nicht gerade besonders attraktiv. „Aber da ist vielmehr“, sagt Gitte Lansmann, seit gut fünf Jahren CMH-Geschäftsführerin. Es sei klar, dass das Bild einer Fußgängerzone vor allem von der Mietpreisgestaltung der Immobilien-Eigentümer und deren Willen zu Investitionen geprägt sei. Da habe man als Citymanagerin zunächst wenig Einfluss.
„Wir setzen auf Vernetzung aller Beteiligten“, sagt Lansmann. Und da ist tatsächlich eine Entwicklung spürbar. Noch vor zehn oder mehr Jahren redeten viele über die Harburger Innenstadt. Jeder vertrat seine Interessen, an gemeinschaftliches Handeln war nicht zu denken. Nicht zu vergessen: Der frühere Eigentümer des inzwischen abgerissenen Harburg-Centers Hans-Dieter Lindberg beteuerte stets, das Wohl der Harburger Innenstadt im Auge zu haben, im eigenen Interesse ließ er seine Immobilie aber verkommen.
Das Citymanagement Harburg wurde vor zehn Jahren, damals noch als Aktionsgemeinschaft Harburg, mit Unterstützung des Bezirksamts, des Projektmanagements ECE und der Sparkasse Harburg-Buxtehude gegründet und von Anfang an als Gemeinschaftsaufgabe verstanden. „Dazu gehört viel Überzeugungsarbeit“, sagt Gitte Lansmann. „Aber das Vertrauen ist deutlich gestiegen.“ Inzwischen sind sogar eine Reihe von Filialisten aus der Lüneburger Straße Mitglied im Verein Citymanagement geworden.

Das
Citymanagement Harburg leistet
hervorragende
Arbeit und hat
viele tolle und
erfolgreiche
Projekte
angestoßen
Andreas Mücke,
Vizepräses
Handelskammer

Längst kommt von allen Seiten Lob. So sagt Andreas Mücke, Vizepräses der Handelskammer: „Das Citymanagement Harburg leistet hervorragende Arbeit und hat viele tolle und erfolgreiche Projekte angestoßen: von der Willkommensaktion für neue Studierende der Technischen Universität bis hin zu den stark nachgefragten Veranstaltungen an den verkaufsoffenen Sonntagen.“ Auch für die Umgestaltung von Sand und Hölertwiete habe das Citymanagement den Impuls gegeben.
Andreas Sommer, Vorstands-vorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude, spart ebenfalls nicht mit Lob: „Das Citymanagement handelt nachhaltig und leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung in der Region.“ Mehr geht eigentlich nicht.

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