Die Sportler des Vereins „Harburger Kegler von 1911“ freuen sich über die Hamburger Meisterschaft. Foto: Wolfgang Rothe

Von Sabine Langner.
HAMBURG-SÜD. Über Jahrzehnte war Kegeln in Harburg eine populäre Sportart. Die erste Mannschaft des Vereins „Harburger Kegler von 1911“ wurde jetzt sogar völlig überraschend Hamburger Meister.
Dadurch haben sich die Harburger für die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga qualifiziert. Doch die Harburger Kegler haben schweren Herzens verzichtet. „Für die Spiele in der 2. Bundesliga werden mindestens sechs Spieler benötigt und die können wir nicht stellen“, sagt der Vereins-chef Lothar Nissler.
„Leider ist das Kegeln bei den Jugendlichen nicht mehr so gefragt, und somit fehlt der Nachwuchs, um die Mitglieder, die aus privaten und gesundheitlichen Gründen aus dem Verein ausschieden, zu ersetzen“, klagt Lothar Nissler. „Da sich dieser Prozess eher schleichend über Jahre hinzog, gibt es inzwischen nur noch zwei Sportkegel-Klubs in Harburg, die als Verein organisiert sind und an den Meisterschaften teilnehmen.“
Nissler hat gerade die Nachfolge des Vorsitzenden Alwin Temme angetreten, der zusammen mit seiner Frau Erna Temme 38 Jahre für den Verein aktiv war.
Das Amt als neuer Sportwart hat ab sofort Thomas Pieper übernommen. Für den Posten als 2. Vorsitzender stellte sich Volker Andersson den Mitgliedern zur Wahl und wurde ohne Gegenstimmen gewählt. Damit löst er Harry Moderau ab. Als neuer Rechungsführer tritt Torsten Heine an.
Wer Lust hat mitzumachen ist bei den Harburger Keglern sehr willkommen. Gekegelt wird in der Halle des Landhauses Jägerhof, Ehestorfer Heuweg 12. Mehr Infos gibt Lothar Nisseler unter Tel 790 69 77.

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