Schaffen die HTB-Mädchen, hier mit Coach Can Özkan, diesmal den Sprung in die höchste deutsche Spielklasse? Foto: pr

Von Waldemar Düse.
HARBURG. Im Hamburger Pokalfinale gegen den HSV haben die Fußball-B-Juniorinnen des HTB eine 0:8-Klatsche kassiert. Ihren beiden Aufstiegsspielen für die B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost blicken die Harburgerinnen trotzdem erwartungsfroh entgegen. Der Optimismus, es dorthin zu schaffen, wo der HSV in der gerade abgelaufenen Saison den dritten Tabellenplatz erreicht hatte, ist geblieben.
„Das Pokalfinale war eine Extremsituation. Wir haben einige Langzeitverletzte, einige aus der C-Jugend mussten spielen und einige, die lange nicht trainiert hatten“, versucht Can Özkan aus dem Trainerteam die Verhältnisse wieder gerade zu rücken. In den beiden Relegationsspielen gegen den Osnabrücker SC werde eine andere Mannschaft auflaufen.
Nach dem knappen Scheitern im vergangenen Sommer gegen die Spielvereinigung Aurich ist dies der zweite Anlauf des hamburgischen Vizemeisters HTB in die höchste deutsche Spielklasse. Ein anderer Verein aus Hamburg hatte nicht gemeldet. Auch nicht Meister SC Condor. „Wir haben alle Auflagen des DFB erfüllt, finanziell wäre die Bundesliga durch Sponsoren und Zuschüsse des Vereins sowie des DFB abgesichert“, so Özkan.

Wir haben alle
Auflagen des DFB erfüllt, finanziell wäre die Bundesliga durch Sponsoren und Zuschüsse des Vereins und des DFB abgesichert
Can Özkan,
Trainer B-Mädchen HTB

Müssen also „nur“ noch die beiden Partien gegen den niedersächsischen Vizemeister Osnabrücker SC erfolgreich bestritten werden. „Eine sehr gute Mannschaft, die strukturiert Fußball spielt“, so Özkan. Gleich viermal ist das Team durch Späher des HTB in den vergangenen Wochen beobachtet worden. Ein kleiner Vorgeschmack auf die neue Fußballwelt, in der der HTB sich zukünftig tummeln möchte. Die meisten Partien sind mit einer Übernachtung verbunden, die weiteste Anreise wäre nur fast 500 Kilometer nach Jena.
Weil der 2002er-Jahrgang nach der Sommerpause in den Frauenbereich wechselt, steht das Team vor einem großen Umbruch. Acht bis zehn neue Spielerinnen werden kommen, so Özkan. Um in der Bundesliga mithalten zu können, soll zukünftig drei- bis viermal wöchentlich trainiert werden. Über Pfingsten fährt das Team ins Trainingslager nach Malente. Das erste Aufstiegsspiel steigt am Sonnabend, 15.Juni, in Osnabrück, das Rückspiel am 22. Juni um 16 Uhr auf der Jahnhöhe

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