Der Kran „blau“ ist wieder zurück im Binnenhafen. Harburgs Bundestagsabgeordneter Metin Hakverdi (SPD), der das Projekt durch Vermittlung von Bundesmitteln unterstützt hat (l.), und Gorch von Blomberg sind zufrieden. Foto: pr
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HARBURG. Harburgs zweiter Kulturkran ist zurück am Lotsekai – aber nicht in einem Stück, sondern in 20 Einzelteilen. Bis zum 7. Juni soll der „Peiner Werftkran“, der in den 1960-er Jahren zuerst auf Schienen am Treidelweg und später fixiert am Lotsekai im Einsatz war, wieder zusammengesetzt sein.
„Bis dahin werden die Teile wieder montiert. Unsere Vereinsmitglieder freuen sich darauf, diese Montage vor Ort miterleben zu können und ihren zweiten Kran damit ganz genau kennenzulernen“, sagt Gorch von Blomberg (Verein Museumshafen Harburg, MuHaHar).
Eingeweiht wird der von der Firma Konecrane komplett restaurierte Kran mit einem Vereinsfest am 15. Juni vor Ort – an der Stelle, die von allen Seiten am besten einsehbar ist, gegenüber vom Kanalplatz und an der Kreuzung der Wasserstraßen „Lotsekanal“ und „Westlicher Bahnhofskanal“.
Der „Peiner“ wird begehbar sein und kann auch besichtigt werden. Er ist dann der zweite „Kulturkran“ im Binnenhafen und wird seinen Ausleger nach Westen zeigen, genau auf den gelben Mulch-Kran zu, der nach Osten zurückwinkt.
Gorch von Blomberg: „Ein wichtiges Identifikationsmerkmal für den Harburger Binnenhafen wird wieder aufgestellt. Wir sind stolz darauf, auf diese Weise zur besonderen Atmosphäre des Hafens beitragen und den Kran später auch nutzen zu können!“
Wer in der Kranwerkstatt des MuHaHar mitarbeiten möchte, kann sich per
E-Mail an info@muhahar.de melden oder an den Hafenarbeitstagen des Vereins, jeden dritten Sonnabend im Monat, zum Lotsekai kommen.

Hintergrund
Die Gesamtkosten des „Ensemble Kräne“ belaufen sich auf 370.000 Euro. Der Bund steuert mit einer Förderung von 180.000 Euro knapp 50 Prozent bei. Der Trägerverein, die Kulturwerkstatt Harburg, hat in Eigenleistung und durch Spenden insgesamt 82.000 Euro beigetragen.
Weitere 18.000 Euro stammen aus Bezirkssondermitteln, 15.000 Euro vom Bezirksamt Harburg, weitere 15.000 Euro vom Denkmalschutzamt Hamburg sowie 35.000 Euro von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg.
Metin Hakverdi (SPD), Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Harburg/
Bergedorf, hat das Projekt durch die Vermittlung
von Bundesmitteln unterstützt.

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