Motto „Not at Home“: Die Asklepios-Klinik fungiert nicht nur als Altonale-Sponsor, sondern bietet in seinen Katakomben darüber hinaus ein umfangreiches Kulturprogramm an. Foto: Thomas Panzau

Ch. v. Savigny, Altona

Die Altonale, die in diesem Jahr ihre 21. Auflage feiert, startet diesmal mit einer Gratis-Verköstigung: Unter dem Motto „Kulturfutter“ darf am Sonntag, 2. Juni, ab 19 Uhr im Park beim Platz der Republik gemeinsam gespachtelt werden. Was es zu essen gibt, steht noch nicht fest. Es hängt davon ab, was Projektpartner Foodsharing an „geretteten“ (also von Geschäften und Supermärkten abgegebenen) Lebensmitteln beisteuert – und welche Gerichte am Ende daraus entstehen. Laut Programmheft möchten die Organisatoren mit ihrer Aktion „ein nachbarschaftliches, solidarisches und inklusives Miteinander“ fördern.

„Kulturfutter ist 100 Prozent Altonale, weil es partizipativ und nachhaltig ist“, sagt Geschäftsführerin Heike Gronholz. Zu
den weiteren Partnern zählen Hinz&Kunzt und die Hamburger Tafel. Wer möchte, kann ab 17 Uhr bei den Vorbereitungen mithelfen. Bitte nach Möglichkeit eigenes Geschirr, Besteck sowie Behälter für Essensreste mitbringen.

Auch sonst wartet die diesjährige Altonale (Freitag, 31. Mai, bis Sonntag, 16. Juni) mit einer Fülle an Veranstaltungen auf: Ausstellungen (zum Beispiel Altonaer Rathaus, Altonaer Museum, „Kunst im Schaufenster“ im gesamten Stadtteil), Lesungen (etwa „book.beat“ im Thalia Gaußstraße), Tanz (Vorschlag: Swingwerkstatt am Mittwoch, 5. Juni, ab 18 Uhr auf der Bühne am Festivalzentrum), Musik (diverse Acts beispielsweise im Hafenbahnhof und auf der Festivalbühne) sowie Filmvorführungen. Sämtliche Veranstaltungen sind kostenlos – und gerne gegen Spende – zu besuchen.

Das Altonale-Kinderfest
steigt am Wochenende

Partnerstadt ist in diesem Jahr das dänische Aarhus, als Hauptsponsor konnte die Asklepios-Klinik Altona gewonnen werden, die die große Stadtteil-Sause mit 50.000 Euro fördert. Der Gesamtetat liegt bei 900.000 Euro: 15 Prozent davon steuert die Stadt Hamburg bei, den großen Rest müssen die Organisatoren durch Werbung, Flächenvermarktung und Sponsorengelder hereinbekommen.

Wichtig: Das Altonale-Kinderfest sowie der Antik- und Flohmarkt (beides Platz der Republik) finden diesmal bereits am Eröffnungswochenende statt – dafür rutscht die Streetart-Parade „Stamp“ ganz ans Ende (Freitag, 14., bis Sonntag, 16. Juni). Den Höhepunkt bildet wie immer das Straßenfest, das ebenfalls am letzten Sonnabend und Sonntag über die Bühne geht. Insgesamt gibt es rund 200 Veranstaltungen, bei denen ca. 2.000 Künstler auftreten.

❱❱ www.altonale.de

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here