Der Sportplatz Dratelnstraße soll zwei Kunstrasenplätze bekommen. Foto: cvs

Fertigstellung erst in fünf Jahren – die Baukosten
betragen rund 18 Millionen Euro

Die Zeiten, in denen bei den Hamburg Towers nur Basketball gespielt wird, sind bald vorbei. Der Verein will sein Angebot erweitern. Dafür kann der Club das im neu entstehenden Rathausviertel geplante Vereinssportzentrum nutzen. Vorgesehen sind hier ein Fitnessstudio sowie mehrere Flächen für den Gesundheits- und Rehasport. Im Rahmen eines Breitensportprogramms sollen darüber hinaus Kurse für die Allgemeinheit angeboten werden. Das sogenannte „Quartierssporthaus“ kostet rund rund 18 Millionen Euro, davon übernimmt der Bund 4,5 Millionen Euro.
„Wir freuen uns sehr über die großzügige Unterstützung. Der Bau eines Quartierssportzentrums ist für uns die Grundlage, im Hamburg Towers e.V. nachhaltig hauptamtliche Strukturen im Breitensport zu schaffen und unsere Sportangebote kontinuierlich auszuweiten“, sagt Jan Fischer, Vorstand und geschäftsführender Gesellschafter der Hamburg Towers.
Als Standort ist eine Fläche an der Dratelnstraße – neben dem Gelände des ESV Einigkeit – vorgesehen. Auch dieses Areal wird jetzt ganz neu überplant: Für 3,7 Millionen Euro entstehen zwei Kunstrasenplätze, eine 400-Meter-Laufbahn aus Kunststoff, ein Vereinsheim und ein Umkleidegebäude. Laut Bezirksamt Mitte sollen die Bauarbeiten im Frühjahr 2020 beginnen und rund ein Jahr lang andauern.

Ein überdachtes Kleinspielfeld
ist eine
Premiere im
öffentlichen Sportstättenbau in Hamburg
Sorina Weiland,
Sprecherin Bezirk Mitte

Zusätzlich entsteht ein überdachtes Kleinspielfeld (Maße: 40 mal 20 Meter). „Dies ist eine Premiere im öffentlichen Sportstättenbau in Hamburg“, sagt Bezirkssprecherin Sorina Weiland.
Auf die Fertigstellung des Quartiersporthauses müssen die Wilhelmsburger allerdings noch etwas warten: Rund fünf Jahre soll es insgesamt dauern, bis die Arbeiten abgeschlossen sind. Für das neue Zentrum werden drei ehemalige Gewerbehallen saniert und für sportliche Zwecke hergerichtet. Der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs (SPD) konnte im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ Fördergelder in Höhe von 14 Millionen Euro für die Hansestadt durchsetzen – 4,5 Millionen davon fließen jetzt nach Wilhelmsburg.

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