Trotz Multitasking: „Traumfrau Mutter” kann schon mal an ihre Grenzen stoßen. Foto: Jan Sulzer

Heinrich Sierke, St. Pauli

Nach umjubelten Erfolgen in Metropolen wie Toronto, Zürich und Berlin kommt jetzt die neu bearbeitete Erfolgsproduktion „Traumfrau Mutter” an das St. Pauli Theater. Motto: „Windeln, wenig Sex und andere Katastrophen”. In der turbulenten Mischung aus Satire und Komödie, dem scheinbar grauen Alltag entrissen, zeigen sich Mütter, wie sie viele nicht kennen – als Heldinnen des Alltags-Wahnsinns. Frauen, die sich immer wieder fragen: „Hallo, bin ich hier überhaupt richtig?“ Das Elbe Wochenblatt verlost drei Mal zwei Karten für die Vorstellung am Dienstag, 11. Juni.

In „Traumfrau Mutter” schildern fünf gestandene Frauen den neuen „Arbeitsalltag“ mal ganz anders: Es ist das kleine Einmaleins des Babyalltags mit all den kleinen und den großen Katastrophen im Dunstkreis von Windelwechsel und aufgeschlagenem Knie, zwischen Kind, Kita und Karriere. Nicht alle
Figuren sind ganz freiwillig in der Mutterrolle gelandet – zu spät … Hier offenbaren sie ihre Erfahrungen und scheuen sich nicht, Einblicke in ihre emotionalen Höhen und Tiefen zu geben.

Inszenierung lädt zum Schmunzeln und Lachen ein

So räumt eine Mutter, die häufig allein mit dem Kleinkind ist, ein: „Manchmal rede ich mit mir selbst – um wenigstens einmal am Tag mit einem intelligenten Menschen zu sprechen.” Doch auch die Gemeinschaft mit anderen Müttern kann anstregend sein, wird in der satirischen Musikrevue geschildert: So etwa, wenn der Nachwuchs in einem „In-Stadtteil” einen „trilingualen Montessouri-Walddörfer Kindergarten” besucht. Und frau wegen ihres angeblich nicht angesagten Outfits erst mal außen vor bleibt.

Diese Satire über eine neue Generation von Müttern ist nicht immer ganz jugendfrei, und das nicht nur, wenn der Song „Voulez-vous coucher avec moi” scheinbar zum Techtel-mechtel einlädt. Mit viel Humor und Selbstironie propagieren diese fünf Frauen das Mutterdasein. Ein Stück, das insbesondere für Mütter einen hohen Wiedererkennungswert hat und zum Schmunzeln, Lachen und Nachdenken einlädt. Gleichwohl wendet sich die Inszenierung von
Regisseurin Deborah Neininger – musikalische Leitung: Lukas Hobi – nicht nur an Moms.

Wer sich davon kostenlos überzeugen will, sendet bis Montag, 27. Mai, eine Postkarte mit Absender und Telefonnummer an: Elbe Wochenblatt, Stichwort/Betreff: „Traumfrau Mutter“, Theodor-Yorck-Straße 6, 21079 Hamburg. Oder eine
E-Mail an post@wochenblatt-redaktion.de – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

❱❱ Traumfrau Mutter
St. Pauli Theater
Voraufführung: 11./12. Juni Premiere: 13. Juni
Weiter Vorstellungen:
14. Juni – 20. Juli, 19.30 Uhr
18,90 bis 54,90 Euro
Tel. 47 11 06 66
www.st-pauli-theater.de

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