Fußgänger und Radfahrer nehmen es gelassen: Die gesperrte Blankeneser Bahnhofstraße . foto: kroll

Oliver Kroll, Blankenese

Lange wurde geplant und gewartet, seit Mitte Mai sind die Baufahrzeuge des Unternehmens „Wela Asphalt- & Pflasterbau GmbH“ angerückt. Jetzt geht es aber endlich los: Die Arbeiter haben den Umbau des Blankeneser Marktplatzes in Angriff genommen. Die Arbeiten „enden voraussichtlich am 26. Oktober“ so das ausführende Unternehmen an benachbarten Blankeneser.

Die Dauer der Arbeiten überrascht einig Elbvorortler. Denn ursprünglich waren sie von einer deutlich kürzeren Bauphase ausgegangen. Das gesamte Projekt ist in drei Phasen aufgeteilt. Zunächst wird die Blankeneser Bahnhofstraße ausgebaut, neue Bordsteine werden zwischen Probst-Paulsen- und Friedrich-Legahn-Straße gesetzt und die Fahrbahn erneuert. Der Geruch von Teer wabert durch die Straße und je nach Windrichtung über angrenzende Flächen. Die Fußgänger und Autofahrer haben sich inzwischen an die veränderten Wegstrecke gewöhnt. „Alles halb so schlimm“, so ein Passant.

Der Wunsch:
Freie Fahrt zum Straßenfest am 21. September

Läuft alles nach Plan, werden laut Baufirma die Arbeiten nach zwölf Wochen beendet. Um das Gebiet für Fahrzeuge trotzdem halbwegs erreichbar zu machen, wird die Einbahnstraßenregelung zwischen Dormien- und Bulckstraße aufgehoben. Die Dormienstraße wird zur Sackgasse – mit einem kleinen Wendehammer auf Höhe der Kreuzung Bahnhofstraße.

Wie die Baufirma ankündigte, soll der Verkehrsfluss aus dem Mühlenberger Weg in die Bahnhofstraße und von der Bahnhofstraße in die Probst-Paulsen-Straße „so lange wie möglich“ aufrecht erhalten werden. In den Bauphasen zwei und drei würden die Überfahrten zum Mühlenberger Weg (Phase zwei) und zur Dormienstraße (Phase drei) hergestellt. Diese Arbeiten sollen fünf bis sieben Wochen dauern. Auch während dieser Phasen wird mit wechselnden Einbahnstraßenregelungen gearbeitet.

Oliver Diezmann, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Blankenese hofft nun auf einen zügigen Fortschritt der Arbeiten. Wünschenswert sei es, dass diese schon zum geplanten Straßenfest am 21. September abgeschlossen seien, so Diezmann zum „Hamburger Abendblatt“.

In einer zweiten Bauphase werden dann auf der östlichen Seite des Blankeneser Bahnhofstraße zwischen Probst-Paulsen-Straße und Friedrich-Legahn-Straße die Nebenflächen nebst Überfahrt im Bereich Mühlenberger Weg hergerichtet. Zudem wird eine Einbahnstraßenregelung in der Blankeneser Bahnhofstraße eingerichtet. Für diese und anschließende Arbeiten sind fünf Wochen eingeplant.
Die westlichen Flächen stehen dann in einer dritten Bauphase auf dem Zettel der Bauarbeiter.

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