Deike Bischoff (l.) und Doris Merk vom Kinderladen „Belle 66“. Foto: ml
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Maren Langenbach, Eimsbüttel

Der Kinderladen Belle 66 ist zurück in seinen Räumen in der Bellealiancestraße 66. Die Kinder können spielen, malen, basteln ohne dafür kilometerweit zu laufen, und das bei jedem Wetter. Denn das mussten die Drei- bis Sechsjährigen vier Monate lang, seitdem im November 2018 ein Wasserschaden in ihrer Kita die Räume des Elementarbereichs unbenutzbar gemacht hatte (das Elbe Wochenblatt berichtete).

„Wasser und Dreck drückten sich aus den Leitungen nach oben, so dass wir rund 100 Quadratmeter unserer Einrichtung großräumig renovieren mussten“, erzählt Kinderladen-Leitung Deika Bischoff. „Bis dahin mussten wir uns nach einer anderen Lösung umsehen, um unseren Elementarkindern auch in dieser Ausnahmesituation eine gute Kitazeit zu ermöglichen.“

Dank der guten Kontakte von Deika Bischoff und ihrem Team gelang dies, wenn auch nicht nahtlos. „Wir mussten mehrmals unsere Einrichtung auf Zeit wechseln, da zum Beispiel die Räume anderweitig genutzt werden mussten“, erinnert sich Doris Merk, stellvertretende Leitung der Einrichtung. Das „Café Sternchance“ im Schanzenpark, die gerade eröffnete Kita „Sonnenkinder“ in der Fruchtallee, die eigens einen noch nicht genutzten Gruppenraum zur Verfügung stellte, sowie der Gastronomie-Bereich des SC Sternschanze ermöglichten den Kindern und ihren Erzieherinnen ein Zuhause auf Zeit.

„Wir möchten uns ganz herzlich bei den Kolleginnen und Einrichtungen bedanken, die uns aufgenommen haben. Das schätzen wir sehr und wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist“, betont Deika Bischoff. Und Doris Merk ergänzt: „Ein großes Dankeschön geht auch an unsere Kinder, die ganz toll mitgemacht haben.“

Nun erstrahlen Atelier, Tobe-, Bau- und Gruppenraum in neuem Glanz, Kinder und Erzieherinnen freuen sich über den schönen neuen Boden und eine neue Kinderspielküche. Nun hoffen Deika Bischoff und Doris Merk, dass die Versicherung die Kosten für den gesamten Schaden übernehmen wird. „Wir gehen aber davon aus, dass dies klappt“, betont Doris Merk.

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