Alexander von Humboldt war einer der berühmtesten Naturforscher und eine schillernde Persönlichkeit. Er hat versucht, die Welt zu vermessen, bestieg dafür die höchsten Berge der Anden und durchquerte abgelegene Urwälder am Orinoco in Südamerika. Er gilt als Begründer der Pflanzengeografie und Vordenker der Ökologie – und betrachtete die Natur als ein komplexes, vernetztes System. Ein universelles Gesetz der Natur entdeckte Humboldt jedoch nicht. Als Forscher bereits zu Lebzeiten eine Legende, hat ihn die Nachwelt vielfach heldenhaft überhöht.

Die Sonderausstellung „Humboldt lebt!“ hinterfragt anlässlich seines 250. Geburtstages das Erbe des deutschen Naturforscher und rekonstruiert seine bedeutendste Forschungsreise nach Amerika in den Jahren 1799–1844.

Im Zoologischen Museum des Centrums für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg öffnet die Ausstellung ein Fenster zu Humboldts Tierleben, setzt Andenkondor, exotische Affen und Zitteraal in Szene und geht schließlich der Frage nach, warum es in Hamburg für Humboldt um Leben und Tod ging.

Der Botanische Garten und das Loki Schmidt Haus teilen mit Unterstützung des Herbarium Hamburgense Humboldts umfassenden Blick auf die üppige und formenreiche Vegetation Südamerikas. Anhand des berühmten „Naturgemälde der Anden“ machen die Botanikerinnen und Botaniker nachvollziehbar, wie Humboldt gemessen, geforscht und gedacht hat.

Ein umfangreiches Programm mit Lesungen, Filmen, Führungen und einem Konzert begleitet die Ausstellung, mehr Infos unter: www.uni-hamburg.de/humboldt-lebt

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