Demnächst auch HTB-Liga-Manager: Ingo Brusslo Foto: pr
Anzeige


In der kommenden Saison wird Ingo Brussolo auch Liga-Manager

Von Waldemar Düse.

Fußball-Landesligist HTB hat in der kommenden Saison einen neuen Liga-Manager. Ingo Brussolo wird die Aufgabe von Robert Waliczek übernehmen, der nach fünf Jahren in diesem Job einfach „müde“ ist.
Brussolo, seit Ende November beim HTB bereits gemeinsam mit Trainer Steffen Prielipp an der Seitenlinie tätig, wird in der kommenden Saison als Teil eines „gleichberechtigten Trainerduos“ die Aufgaben Waliczeks übernehmen. „Es ist ein Freundschaftsdienst, aber auch eine Herkulesaufgabe“, sagt Brussolo.
Wenn jemand das so beurteilen kann und darf, dann Brussolo. In den 1980er Jahren bereits als Goalgetter für den HTB unterwegs, hat er die Ligafußballer des Vereins zwischen 2011 und 2013 auch schon trainiert.
Er weiß also, worauf er sich einlässt: In dem großen Mehr-spartenverein ist der Fußball nur eine Abteilung von vielen und spielt keineswegs die erste Geige, sondern allenfalls die zweite Bratsche. „Es muss eine neue Basis gelegt werden. Die Spieler müssen merken, dass man sich um sie kümmert“, formuliert er angesichts dessen eine eher bescheidene Zielsetzung seiner Tätigkeit.
Sportlich wolle man dem Kader mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren mehr Stabilität verschaffen. Brussolo: „Das Team hat ein wahnsinniges Potential. Defensiv sind wir sehr gut, offensiv brauchen wir noch zwei Spieler.“ Mit der Rückkehr von Torjäger Niklas Golke sieht er das Team vorne bereits wesentlich besser aufgestellt. Auch mit der weiterhin von „Emmes“ Rolfs trainierten, im Verein eher stiefmütterlich behandelten zweiten Mannschaft soll die Zusammenarbeit zukünftig erheblich verbessert werden.
Zu dem bekannten Feuereifer, mit dem sich Brussolo in seine Aufgaben zu stürzen pflegt, gesellt sich auch eine neue Nachdenklichkeit. „Ich war damals zu impulsiv und habe zu viel gewollt“, blickt er auf die ersten Trainerjahre beim HTB zurück. Aber auch der HTB bleibt im Rückblick nicht ungeschoren. „Der Abschied damals war nicht schön, der Verein hat uns besonders am Saisonende nicht genügend unterstützt.“

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here