Chor St. Johannis Altona

Karfreitag, 19.April 2019 – 18 Uhr

Kulturkirche St.Johannis Altona
(bei der Johanniskirche 22/ Busstation Sternbrücke)

wird der Chor St. Johannis Altona, zum 75. Todestag des Komponisten und zum
120. Jahrestag der Uraufführung des Werkes, das

Passionsoratorium op. 45  von

Felix Woyrsch erklingen lassen.

Hier einige Informationen zu Komponist und Werk:

Felix Woyrsch war für das Altonaer Musikleben des 20. Jahrhunderts eine entscheidende Figur. Nahezu 40 Jahre lang (1895-1933) leitete er die seit 1853 bestehende Altonaer Singakademie. 1903 wurde er Städtischer Musikdirektor und bestritt fortan die deutschlandweit berühmten „Städtischen Volks- und Symphoniekonzerte“ Altonas – mit der Singakademie und dem Orchester des Vereins Hamburgischer Musikfreunde (dem heutigen Philharmonischen Staatsorchester Hamburg). Mit dieser gemischten Besetzung aus Laiensängern und Profiorchestern führte Woyrsch vor allem große Oratorien auf (über 50 Aufführungen). Und er brachte eigene Werke zu Gehör: unter anderem sein Passions-Oratorium (Opus 45) oder das Mysterium „Totentanz“ (Opus 51).
1860 in Schlesien geboren, war Woyrsch in Hamburg aufgewachsen und hatte sich in Altona schon früh als Komponist einen Namen gemacht: 1886 und 1890 wurden zwei komische Opern von ihm im neuen Altonaer Stadttheater uraufgeführt. Seine ersten Kompositionen – vor allem Lieder – führte er ab 1887 als Leiter der „Allgemeinen Altonaer Liedertafel“ auf, und er leitete den „Altonaer Kirchenchor“. Für die Kirchengemeinde Altona- Ost schließlich hat Woyrsch ebenfalls Bedeutung, war er doch langjähriger Organist sowohl der Friedenskirche (ab 1895) als auch der St. Johanniskirche (1903-1926). Felix Woyrsch (1860-1944) war ebenfalls Kantor der Friedens- und der St.Johanniskirche.
Aus dieser Zeit und von Woyrsch selbst muss wohl der Notendruck von 1899 seines Passions-Oratoriums stammen, den der ehemalige Kantor Hartmut Imbt in der Kirche St. Johannis Altona wiederfand – nach nahezu 100 Jahren, in völlig unbrauchbarem Zustand! Nach mühevoller und sorgfältiger handschriftlicher Übertragung der Noten führte er das Werk mit dem Chor St. Johannis Altona in den Jahren 1997/98 dreimal auf.  (Autorin:Mareike Fahr/ Musikwissenschaftlerin)

Dieses zu Unrecht in Vergessenheit geratene Passionsoratorium feierte zu seiner Zeit (Uraufführung 1899) große Erfolge und erklang in vielen Euopäischen Städten und sogar in den USA. Zum 75. Todestag von Felix Woyrsch, 120 Jahre nach der Uraufführung des Werkes, bringt Mike Steurenthaler dieses großartige, spätromantische Werk mit dem Chor St. Johannis Altona, der HansePhilharmonie Hamburg und wunderbaren Solistinnen und Solisten an der alten Wirkstätte des Komponisten (Kulturlirche St. Johannis Altona) zum Klingen.

Mitwirkende:
Lea Bublitz (Sopran)
• Annette Gutjahr (Alt)
• Daniel Schliewa (Tenor)
• Ang Li (Bass)
• Sebastian Naglatzki (Bassbariton – Jesusworte)
• Chor St. Johannis Altona
• HansePhilharmonie Hamburg
• Mike Steurenthaler (Dirigent)

Tickets €15 – € 28, erm. € 10 – € 23 an der AK, bei allen VVK-Stellen und online: chor-stjohannisaltona.de, Vorbestellung: 040-434334

 

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