„Hamburg zeigt wieder einmal, dass ihr die Umwelt am Herzen liegt“, sagt die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok

Am 27. Februar hat die Hamburger Bürgerschaft den Antrag des rot-grünen Senats beschlossen, die Umsetzung des Biotopverbundes in das Landschaftsprogramm der Stadt aufzunehmen. Damit werden Hamburgs Naturflächen durch einen länderübergreifenden Biotopverbund besser vor Bebauung geschützt.

23,2 Prozent der Stadtfläche sind nun im Landschaftsprogramm Hamburg als Flächen für den Biotopverbund dargestellt. Hamburg geht damit weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen von 15 Prozent hinaus. Der Verbund schließt alle Hamburger Naturschutzgebiete sowie einige Landschaftsschutzgebiete und andere Grünflächen ein. Biotope sollen in der Stadt auch langfristig miteinander verbunden werden.

Die Inhalte zum länderübergreifenden Biotopverbund haben sich aus Untersuchungen zu Gewässer-, Feucht-, Trocken- und Waldlebensräumen ergeben.
Die Sicherung von Biotopverbundflächen ist von besonderer Bedeutung, um die Wanderung wild lebender Tiere und Pflanzen zu ermöglichen und so ihren Bestand einschließlich ihrer Lebensräume zu erhalten. Damit wirkt Hamburg auch dem Artenrückgang entgegen.

Im Hamburger Westen betrifft dies die Feldmarken von Rissen, Sülldorf und Osdorf sowie die Waldflächen vom Klövensteen.
„Ein engagierter Umweltschutz und damit viel Grün in der Stadt Hamburg trägt auch zur Lebensqualität seiner Bürgerinnen und Bürger bei“, betont Anne Krischok.

Hintergrund:
Der Biotopverbund soll natürliche Lebensräume miteinander verbinden und damit auch einer Verkleinerung entgegenwirken Damit werden seltene Arten gesichert und ökologische Wechelbeziehungen verbessert.

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