Seine ersten beiden Pflichtspieltreffer für den HSV erzielte Khaled Narey beim 3:0-Auswärtssieg gegen den SV Sandhausen im vergangenen August und war somit der Mann des Spiels auf Seiten der Rothosen. Fotos: HSV/Witters

Acht Spiele hat der HSV in dieser Saison noch vor der Brust. Und damit acht Möglichkeiten, weiterhin fleißig Punkte für das große gemeinsame Ziel zu sammeln. Die erste Chance auf die nächsten drei Punkte bietet sich dem HSV am Sonnabend, wenn er um 13 Uhr beim VfL Bochum zum Auswärtsspiel im Rahmen des 27. Spieltags antritt. Ein entscheidender Faktor dabei könnte Flügelflitzer Khaled Narey sein, der sich insbesondere auf fremden Geläuf sichtlich wohl fühlt. Denn sechs seiner sieben Saisontreffer erzielte er in der Ferne. Zuletzt traf er beim 4:0-Derbysieg der Rothosen am Millerntor. Doch wer ist Khaled Narey eigentlich? Das Elbe Wochenblatt stellt ihn genauer vor.

Khaled Narey spricht über …
… den Saisonendspurt: Wir müssen in allen verbleibenden Spielen zu 100 Prozent da sein und uns in jeder Partie voll reinhauen. So etwas wie gegen Darmstadt darf uns nicht noch einmal passieren. Wir müssen uns auf uns konzentrieren und weiter Punkte sammeln. Nur dann können wir unser großes gemeinsames Ziel erreichen.

… den HSV: Ich bin sehr glücklich, bei solch einem besonderen Verein zu spielen. Hier in Hamburg spürt man jeden Tag, was den Menschen dieser Verein bedeutet. Wenn ich daran denke, wie viele Fans immer bei den Auswärtsspielen dabei sind – das sind immer gefühlte Heimspiele. Und auch die Stimmung im Volkspark ist einfach sensationell. Wie laut es ist und wie die Leute uns pushen – das ist schon extrem.

… seine Lieblingsposition: Ich kann sowohl als Außenverteidiger als auch auf den Flügeln spielen. Ich denke, dass ich in der Offensive meine Stärken noch besser einbringen kann. Ich bin recht schnell und habe Zug zum Tor, deshalb mag ich die Position lieber. Aber klar ist auch, dass ich auf der Position spiele, auf der mich der Trainer sieht und einsetzt.

… seine Heimat: Ich bin in Leverkusen aufgewachsen. Dort leben meine engsten Freunde und meine Familie natürlich. Deshalb fahre ich auch oft heim, besuche meine Eltern. Ich bin auch schon Onkel, da meine große Schwester bereits zwei Söhne hat, die möchte ich natürlich sehen. Und ich habe auch selbst noch einen kleinen Bruder, der ist 18. Ihn besuche ich auch gern und schaue mir dann seine Spiele oder die meiner Freunde an.

… seinen großen Traum: Über lang oder kurz ist es mein Ziel, in der Bundesliga zu spielen. Deshalb habe ich im Jahr 2015, als die Konkurrenz beim BVB mit Marco Reus und Pierre-Emerick Aubameyang im Sturm riesig war, bewusst beschlossen, es eine Liga tiefer bei Paderborn zu versuchen, richtig Gas zu geben und mich weiterzuentwickeln. Das ist mir danach mit den Schritten nach Fürth und zum HSV auch gelungen. Und es geht weiter, da bin ich extrem verbissen. Am liebsten würde ich natürlich mit dem HSV in die Bundesliga. Der Verein will zurück, ich will in die Bundesliga – was gäbe es Schöneres, als es gemeinsam zu schaffen.

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