Die Bäume brauchen ein Haltegerüst solange bis sie sich tief in der Erde verwurzelt haben.

Baumpflanzaktion auf der Grotschen Heide in Hamburg-Othmarschen: Die Live To Love – Germany Stiftung hat an diesem Sonntag weitere Ulmen in die Erde gesetzt. Viele Umweltfreunde waren gekommen, um zu helfen und zu handeln für den Klimaschutz.

Baumnachwuchs auf der Grotschen Heide: In der Grünanlage Holbrook mussten in der letzten Zeit viele Bäume gefällt und Sträucher entfernt werden. Das Bezirksamt Altona stellte der Live To Love – Germany Stiftung deshalb diesen Platz für die Ulmen bereit – gespendet von der Fielmann AG. Bäume binden CO2 aus der Luft und gelten damit als hervorragende Klimaschützer. Das 2017 initiierte Projekt „Ulmen für Hamburg“ ist jedoch nicht nur der Umwelt und Natur gewidmet.
Live To Love Germany will damit das Kulturerbe der Hansestadt Hamburg stärken, die einst eine Ulmenstadt war.

Bäume pflanzen verbindet: Menschen aus Deutschland, Schweden und Russland waren gekommen, um mit zu helfen. Gemeinsam wurden Pflanzlöcher ausgehoben, die Bäume aufgerichtet, mit Pfählen gesichert und angegossen. Ein kleines Team kümmerte sich zeitgleich um den Müll in der Grünanlage und in kurzer Zeit zwei große Säcke voll Plastikmüll gesammelt.

Gianna Wabner, Präsidentin von Live To Love – Germany, erklärt, weshalb Baumpflanzaktionen ein Herzensprojekt der Stiftung sind: „Die Gutachten der Wissenschaftler weltweit zeigen bereits seit langer Zeit auf, wie dringend notwendig es ist zu handeln – zur Korrektur des globalen Umweltbewusstseins. Die neusten Untersuchungsergebnisse der UN belegen, dass in nahezu allen Ländern die Klimaziele nicht eingehalten wurden. Davon wollen wir uns jedoch nicht entmutigen lassen. Wir pflanzen seit vielen Jahren Bäume und sind um so stärker motiviert, soviele Bäume, wie nur möglich zu pflanzen und keineswegs aufzugeben.“

Im März vergangenen Jahres hat der Gyalwang Drukpa in Monaco versprochen, mit seiner 2007 ins Leben gerufenen Initiative Live To Love weltweit 1 Million Bäume zu pflanzen. Live To Love – Germany, als Teil dieses weltweiten säkularen Netzwerkes, plant bereits die nächsten Aktionen – auf Perspektive sollen sie in noch größerem Rahmen stattfinden.

Mehr Informationen: www.live-to-love-germany.org
Fotos ©Agnes Forsthuber

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Live To Love wurde von dem Gyalwang Drukpa, Oberhaupt des Drukpa Ordens, des Buddhismus im Himalaya, ins Leben gerufen. Das entstandene internationale, gemeinnützige und humanitäre Netzwerk ist jedoch ausdrücklich non-konfessionell und säkular ausgelegt. Live To Love schafft ein Forum für möglichst viele Menschen, um darin aktiv zu werden. Die Arbeit fokussiert sich auf folgende Themen: 1) Bildung 2) Umweltschutz und Tierschutz 3) Katastrophen- und Nothilfe, sowie medizinische Versorgung 4) Gleichstellung von Frauen 5) Erhalt von kulturellem und spirituellem Erbe. Live To Love - Germany arbeitet unter der Leitung von Präsidentin Gianna Wabner und hat seinen Sitz in Hamburg. Die Aktionen in Deutschland werden von der 2. Vorsitzenden Agnes Forsthuber koordiniert. Das Engagement liegt neben den lokalen Aktionen auch auf der Unterstützung der internationalen Live To Love Projekte. Diese sind z.B.: - die Hilfe für Nepal und den Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben - Die Druk Padma Karpo Schule in Ladakh - Verschiedene Eyecamps im Himalaya Raum zur Bekämpfung des Grauen Stars - Umweltschutz im Himalaya: „1.000.000 Trees for the Himalaya“ - Live To Rescue: Unterstützung des Tierheims im indischen Ladakh - das Wasserprojekt in Ladakh: Ladakh Water Reservoir Project Eine Auswahl unserer Projekte in Deutschland: Live To Love - Germany ist aktiv in der Flüchtlingshilfe und besucht regelmäßig Erstaufnahmeeinrichtungen. Wir unterstützen Obdachlose und versorgen sie mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Medikamenten. Unter dem Schwerpunkt Umweltschutz werden Plastikmüllsammelaktionen auf öffentlichen Grünflächen und Gewässern durchgeführt, Baumpflanzungen organisiert und Aufklärungsarbeit zu dem Thema Gefahren durch Plastik geleistet. Im Bereich Tierschutz bestehen Kooperationen mit verschiedenen Gnadenhöfen in Schleswig-Holstein und NRW, die mit Futtermittelspenden, Patenschaften und ehrenamtlicher Arbeit unterstützt werden.

1 KOMMENTAR

  1. Ich war dabei und freue darauf dass es im April in Lurup weitergeht.
    Es war ein toller Nachmittag, alle haben mit angepackt und nach etwas über 2 Std. standen die Bäume.
    Nach getaner Arbeit gab es dann Kaffee, Tee, sehr leckeren Kuchen und für die Kinder ein paar Süßigkeiten.

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