Klassenerhalt geschafft: Sparta Futsal HSC. Foto: pr

Von Waldemar Düse.

Die beiden harburger Futsal-Regionalligisten haben bereits vor dem abschließenden Spieltag ihre Ziele erreicht. Der Tabellendritte Sparta Futsal HSC musste zwar dem FC St.Pauli Sala bei der Qualifikation für das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft den Vortritt lassen. „Dennoch sind wir sehr glücklich über den Saisonverlauf. Wir wollten nicht absteigen und nicht in die Relegation. Das haben wir überzeugend geschafft“, freute sich Sparta-Teammanager Thomas Thomsen.
„Wir wollen das Team
zusammenhalten“
Auch Aufsteiger Persian Futsal FCV darf bereits frühzeitig durchatmen und sich über den bereits gesicherten Klassenerhalt freuen. Nicht unerheblichen Anteil hatten daran sicherlich die beiden 6:3-Derby-Erfolge gegen Sparta.
Dass zumindest Sparta mit seinen fünf hamburger Auswahlspielern und Neu-Nationalspieler Elias Saad mit diesen Erfolgen vermehrt in den Fokus der beiden Großen HSV und St.Pauli rückt, will auch Thomsen gar nicht verhehlen. Er betont aber: „Wir wollen das Team zusammenhalten.“
Ursprünglich waren beide Mannschaften einmal unter dem Dach des HSC angetreten. Weil ein Aufstieg als zweite Mannschaft aber nicht möglich gewesen wäre, tritt Persian jetzt unter dem Dach des FC Viktoria an, steht mittlerweile auf eigenen Füßen und hat in den vergangenen Monaten eine erstaunliche Entwicklung hinter sich. „Wir sind aber noch immer freundschaftlich verbunden“, so Thomsen.
Gedankenspiele um die eingleisige Bundesliga, deren Einführung der DFB gerade vorbereitet, hat es bei Sparta auch schon gegeben. „Aber das wäre ein riesiger finanzieller Aufwand, den wir ohne Sponsoren nicht stemmen könnten“, ist sich Thomsen sicher. Und alle Akteure müssten ihr Hauptaugenmerk auf Futsal legen oder die Füße ganz vom Fußball lassen. Gerade bei älteren Spielern sei das ein Problem. „Deswegen legen wir unseren Fokus auf junge Neuzugänge“, so Thomsen.
Und dann wollen sich beide Klubs auch noch tiefer in Harburg verankern. Bislang müssen sie die meisten Heimspiele in Wandsbek austragen. Zuletzt durften beide allerdings in der „Kersche“ antreten. Prompt sorgten 250 Zuschauer statt der sonst üblichen 30 bis 40 für eine prächtige Stimmung.

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