Beim DFB-Futsal-Cup in Köln bezwangen die HTB-Juniorinnen (Foto) im Spiel um Platz sieben den 1. FC Köln. Foto: HTB

Von Waldemar Düse.

Für den ganz großen Wurf hat es am Ende dann doch nicht gereicht. Beim „Dritten DFB-Futsal-Cup“ für B-Juniorinnen musste der HTB dem HSV den Vortritt lassen.
Anfang März hatten die Harburgerinnen den HSV im Finale um die Norddeutsche Futsal-Meisterschaft noch mit 2:1 geschlagen. In der deutschen Futsal-Endrunde gewann der HSV nun bei seiner ersten Teilnahme mit einem 2:0 gegen den FC Speyer auch gleich den Titel. Die B-Juniorinnen des HTB erspielten sich Platz sieben durch ein 2:0 gegen den Titelverteidiger 1.FC Köln.
„Die anderen Mannschaften waren nicht unbedingt besser, häufig waren es entscheidende Kleinigkeiten. Aus meiner Sicht war ausschlaggebend, dass wir zu nervös waren“, fasste Can Özkan, der das Team gemeinsam mit Svenja Busies trainiert, seine Eindrücke zusammen. Eine nachvollziehbare Nervosität, denn schon das organisatorische Drumherum sei beeindruckend gewesen, so Özkan.
Auch wenn das Team bereits seit viereinhalb Jahren Futsal spielt, sei die Halle dennoch „nur das Nebengeschäft.“ Das große Ziel für den in Teilen bereits seit siebeneinhalb Jahren zusammen spielenden Kader ist der Aufstieg in die Staffel Nord/Nordost der dreigeteilten Fußball-B-Juniorinnen-Bundesliga. Dort spielt der HSV seit drei Jahren als einziges Team aus Hamburg.
In der vergangenen Saison war der HTB als hamburgischer Meister in der Bundesliga-Relegation am Niedersachen-Meister Aurich gescheitert. Nun will der hinter dem SC Condor und dem ETV aktuell noch
Tabellendritte der Verbandsliga einen erneuten Anlauf nehmen.
Obwohl Özkan die Bedingungen für die Juniorinnen beim HTB nicht schlechter als beim HSV sieht, „muss noch so viel getan werden“, um ein nachhaltiges Fundament zu errichten. „So waren wir beispielsweise bis vor zwei Jahren so naiv zu denken, man könne eine Spitzentruppe aus einem Umkreis von zwei Kilometern zusammenstellen“, sagt Özkan. Mittlerweile werde in großen Teilen Hamburgs, in Stade und im Landkreis „gefischt“.
Trotzdem fängt man in Puncto Nachhaltigkeit beim HTB nicht bei Null an. Schon die derzeitige von Jürgen Becker trainierte Frauenmannschaft – in der Landesliga Tabellenfünfter – ist zum großen Teil auch als ehemaliges B-Juniorinnen-Team in den Frauenbereich gewechselt. Und finanziell gibt es Unterstützung aus diversen HTB-Förderkreisen.

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