Kesbana Klein (SPD) hat angeregt, die Schüler am Bildungszentrum „Tor zur Welt“ mit absenkbaren Pollern vor rücksichtslosen Eltern-Taxis zu schützen. Foto: pr

Jeden Morgen herrscht vor dem Bildungszentrum „Tor zur Welt“ in der Krieterstraße Chaos. Drei Schulen, darunter die mit sieben Parallelklassen größte Grundschule Hamburgs, und eine Kita sind hier an einem Standort versammelt. Zahlreiche Schüler und die Kita-Kinder werden von den Eltern mit dem Auto gebracht.
Weil alle zur gleichen Zeit anfangen, herrscht täglich ein heilloses Durcheinander. Immer wieder stockt der Verkehr, weil die Eltern „nur mal kurz anhalten“. Es wird gedrängelt und gehupt. Zwischen den parkenden Autos müssen sich die Kinder, die zu Fuß kommen, einen Weg bahnen. Das ist sehr gefährlich, weil sie oft die Gefahren noch gar nicht einschätzen können. Gespräche mit den Eltern, Ermahnungen oder Appelle an die Vernunft blieben ohne Ergebnis.
Da die Krieterstraße nicht dauerhaft gesperrt werden kann, hat die Polizei empfohlen, eine temporäre Durchfahrtssperre einzurichten. Die Bezirksversammlung hat die Idee aufgegriffen. Jetzt soll die Krieterstraße zu den Stoßzeiten morgens und nachmittags mit absenkbaren Pollern gesperrt werden – so dass Schüler auch die letzten Meter zur Schule gefahrlos gehen können.
Linienbusse, Polizei, Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge sind in der Lage, die Poller mit ihren an Bord befindlichen Transpondern automatisch abzusenken. „Jetzt können rücksichtslose Elterntaxis nicht länger die Sicherheit der Kinder vor der Elbinselschule gefährden“, freut sich Kesbana Klein (SPD) über die Entscheidung.

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