So feierte Altona 93 im Juni 2017 den Aufstieg in die Regionalliga: Trainer Berkan Algan bedankte sich mit Handküssen bei den AFC-Fans. Foto: mg
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Mateo Schneider, Altona

Es wäre fast zu schön, um wahr zu sein: Am abschließenden Saisonspieltag der Fußball-Oberliga treffen in der Adolf-Jäger-Kampfbahn Altona 93 und Teutonia 05 aufeinander. Es könnte ein Finale um die Hamburger Meisterschaft sein.

„Ich wünsche mir, dass wir rechnerisch schon ein Spieltag vorher Meister wären“, erklärte AFC-Manager Andreas Klobedanz dazu jüngst in einem Interview mit dem Online-Portal FussiFreunde unumwunden. Derzeit trennen den Tabellenführer und den Emporkömmling von der Kreuzkirche bei einem Spiel weniger der Mottenburger sieben Punkte. Und als wäre ein Meisterschaftsfinale nicht schon genug, könnte es auch der Entscheidungskampf um die Qualifikation für die Regionalliga-Aufstiegsrunde werden.

Der FC Teutonia 05 hat sich noch nicht geäußert

Teilnahmeberechtigt ist der sportlich Qualifizierte, also die Mannschaft mit den meisten Punkten. In der vergangenen Saison war das kein Problem: Der AFC spielte noch in der Regionalliga und von den Oberligaklubs wollte außer Teutonia 05 niemand für die Aufstiegsrunde melden.

Ein Jahr später sind die Voraussetzungen völlig andere: Vor kurzem hat der damals abgestiegene und nun die Oberliga souverän anführende AFC seine Meldung für die Regionalliga bereits abgegeben. „Es ist uns wichtig, die sportliche Leistung bei Erreichen der Aufstiegsrunde zu würdigen und wir sind der Meinung, dass Altona 93 samt Publikum in diese Spielklasse gehören“, begründet der AFC-Vorsitzende Dirk Barthel die Entscheidung, es trotz einer frustrierenden Regionalligaspielzeit erneut zu versuchen.

An der Kreuzkirche hat man sich bislang zu den eigenen Plänen noch nicht offiziell geäußert. Zumindest den im vergangenen Sommer von Teutonia 05 eingereichten Unterlagen war vom Norddeutschen Fußballverband Regionalliga-Tauglichkeit bescheinigt worden. Sportlich hatte die Aufstiegsrunde mit null Punkten und 15 Gegentoren aus drei Spielen für Teutonia allerdings desaströs geendet.

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