Totalschaden: das kürzlich abgebrannte Taxi in der Ernst-Horn-Straße. Foto: Karen Oetke

Von Christopher von Savigny. Eine Reihe von Autobränden beunruhigt die Bevölkerung von Langenfelde: Zuletzt war in der Nacht vom 21. auf den 22. Februar in der Ernst-Horn-Straße – Höhe Hausnummer 10a – ein Taxi in Flammen aufgegangen. Dabei handelte es sich um einen Mercedes im typischen Taxi-Weiß. Der Brand war offensichtlich in Höhe des Motorraums ausgebrochen. Laut Polizei geschah dies gegen 3.30 Uhr morgens. Ende vergangener Woche stand der ausgebrannte Wagen nach wie vor am Tatort. Ob die Beamten mittlerweile einen Hinweis auf mögliche Täter haben, ist nicht bekannt. „Derzeit können wir aus ermittlungstaktischen Gründen dazu keine Angaben machen“, sagt Polizeipressessprecher Ulf Wundrack.

Für die Anwohner war es nicht das erste derartige Ereignis: Schon kurz vor Weihnachten waren kurz nacheinander zwei Autos abgefackelt worden. So brannte in der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember erst ein dunkler Mercedes vor der Kita am Försterweg (Höhe Hausnummer 52, Tatzeit: 1.28 Uhr), gleich anschließend wurde ein dunkler Kombi mit Münchner Kennzeichen zum Raub der Flammen – wiederum vor dem Haus Ernst-Horn-Straße 10a. Tatzeit laut Polizei in diesem Fall: 2.13 Uhr. Außerdem soll ein benachbarter Papiercontainer gebrannt haben. „Man hat schon immer wieder ein mulmiges Gefühl, wenn man sein Fahrzeug hier parkt“, sagt Anwohnerin Karen Oetke. Die Menschen im Wohngebiet zwischen S-Bahn-Gleisen und Försterweg – das aufgrund seiner langezogenen Form auch „die Linse“ genannt wird – sind derlei Zündeleien nicht gewohnt. „Ich hoffe, dass wir bald wieder ruhig parken und schlafen können“, so Oetke.

Laut „Bild online“ gab es in der angesprochenen Dezembernacht sogar noch weitere Brände im Hamburger Westen: Demnach wurde gegen 1.45 Uhr in der August-Kirch-Straße eine Gartenlaube abgefackelt, um 6 Uhr morgens wurde die Feuerwehr zu einem weiteren Papiertonnenbrand in der Holsteiner Chaussee (Schnelsen) gerufen. Zur Art und Weise, wie die jeweiligen Brände gelegt wurden, möchte sich die Polizei nicht äußern. Auch die Höhe des Gesamtschadens an den Fahrzeugen sei bislang nicht bekannt.

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