Hier ein Gläschen Sekt, dort ein Gläschen Prosecco – Alkoholkonsum steigert sich oft schleichend. Foto: pr

Von Emma Schulz.

Am Aschermittwoch – in diesem Jahr war es der 6. März – hat die Fastenzeit angefangen. Sie dauert bis zum 21. April, dem Ostersonntag. Viele Menschen nehmen diese 40 Tage zum Anlass, um bewusst auf etwas zu verzichten – zum Beispiel auf Alkohol. Über eine Null-Promille-Zeit freut sich nicht nur die Leber, sondern der ganze Körper. Denn Alkohol ist ein Nervengift, das über die Blutbahn jede Zelle erreicht und auf Dauer Schaden anrichten kann.
Täglich sind hierzulande rund 200 Todesfälle durch übermäßigen Alkoholkonsum zu beklagen. Sie resultieren aus schweren Erkrankungen wie Leberzirrhosen, Hirnschädigungen, Herzmuskel- und Krebserkrankungen. Alkoholabhängige sterben im Durchschnitt 15 bis 20 Jahre früher als ihre Altersgenossen.
Während einer großen kostenlosen Telefonaktion können sich die Leser des Elbe Wochenblattes mit erfahrenen Beraterinnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) über den eigenen Alkoholkonsum oder das Trinkverhalten vom Partner, von den Kindern, Freunden oder Kollegen sprechen. Dr. Dorothee Köpsell und Heike Roß-Helmig suchen dann gemeinsam mit den Anrufern nach möglichen Lösungen. Wer das nicht wünscht, braucht seinen Namen nicht zu nennen.
Alle denkbaren Fragen können gestellt werden, zum Beispiel: Wieviel kann man trinken, ohne sich zu schaden? Wie schafft man es, weniger zu trinken? Was tun und wie ohne Streit ins Gespräch kommen, wenn der Partner oder der Sohn zu tief ins Glas gucken? Wie läuft eine Therapie gegen Alkoholmissbrauch ab? Wie kommt man an einen Therapieplatz?
Die beiden BZgA-Beraterinnen sind am Donnerstag, 14. März, von 14 bis 16 Uhr unter Tel 0221/ 89 20 31 zu erreichen.

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