Die Anlage Wilhelmshöh: Links der künftige Kunstrasen, rechts der kleinere Grandplatz. Foto: schneider

Mateo Schneider, Flottbek

Spötter könnten sagen: Die Vorfreude soll auf die größtmögliche Länge ausgedehnt werden.
Im Spätherbst vergangenen Jahres konnten auf der Sportanlage Wilhelmshöh an der Notkestraße nach einer jahrelangen Vorbereitungsphase endlich die Umgestaltungsmaßnahmen beginnen. Bis es die Witterung nicht mehr zugelassen hatte, waren die Arbeiten immerhin schon so weit fortgeschritten, dass nun nur noch die oberste Deckschicht und der Kunstrasenbelag verlegt werden müssen.

Damit hinken wir den ursprünglichen Planungen um zwei Jahre
hinterher

Udo Goldenstein, Vorsitzender GFSV

Damit sind aber noch nicht alle Probleme der Groß Flottbeker Spielvereinigung (GFSV) gelöst. Im Oktober 2018 hatte der Verein die Baugenehmigung zur Aufstellung neuer Flutlichtmasten beantragt (das Elbe Wochenblatt berichtete). Eine behördliche Genehmigung liegt aber noch nicht vor. Das führt Goldenstein auch auf den schlechten Informationsfluss insbesondere im Sportreferat Altona zurück. „Darüber habe ich mich auch bei der Bezirksamtsleiterin Liane Melzer beschwert.“

Alles in allem hat das im Verein zu einer allenfalls kontrollierten Aufbruchstimmung geführt. „Natürlich ist Freude da, und wir erhoffen uns auch Zulauf, insbesondere in der Jugendabteilung“, sagt Goldenstein. Aber der kleinere Platz behalte vorerst seine rote Asche und die zukünftige Belegung sei auch noch nicht geklärt. Nach dem „Auszug“ des BSV 19 auf seine alte, neue Anlage Baurstraße habe beispielweise der HFC Falke angefragt. „Aber nach den schlechten Erfahrungen mit dem BSV, der sich nicht an Abmachungen gehalten hat, muss so etwas zukünftig schriftlich fixiert werden“, betont Goldenstein. Er geht davon aus, dass der Kunstrasenplatz frühestens zur neuen Saison bespielbar sein wird.

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