Kerim Pamuk (v. l. oben im Uhrzeigersinn), Jan-Christof Scheibe, Marcel Kösling, Sebastian Schnoy, Hans-Hermann Thielke und Frank Grischek feiern den 25. Geburtstag des Lustspielhauses und das 35-jährige Bühnenjubiläum des Kabartt-Duos „Alma Hoppe“. Fotos: pr

René Dan, Hamburg

Sechs Kabarettisten aus der Hansestadt gratulieren Alma Hoppes Lustspielhaus zum 25. Geburtstag: Sebastian Schnoy, Kerim Pamuk, Jan-Christof Scheibe, Frank Grischek, Marcel Kösling und Hans-Hermann Thielke treffen sich am Mittwoch, 20. März, zum Hamburger Satire-Gipfel an der Ludolfstraße 53. Hierfür verlost das Elbe Wochenblatt drei Mal zwei Karten.
Der Satire-Gipel gehört zu den Highlights des Kabarett-Festes, das bis Ende April zum doppelten Geburtstag steigt: Vor einem Viertel Jahrhundert, im März 1994, haben Jan-Peter Petersen und Nils Loenicker das Lustspielhaus eröffnet. Gleichzeitig feiert ihr Kabarett-Duo „Alma Hoppe“ sein 35. Bühnenjubiläum.

Das Gipfeltreffen moderiert Sebastian Schnoy. Nicht ausgeschlossen, dass der Kabarettist mit dem Faible für das Historische fragen wird: „Kann man aus Geschichte lernen?” Ja, wenn man sich denn etwas merken könnte, meint Schnoy: „Napoleon wurde vom Winter überrascht, Hitler wurde vom Winter überrascht, und die Deutsche Bahn wird jeden Winter vom Winter überrascht.”

Auch Jan-Christof Scheibe spannt gerne einen historischen Bogen. So etwa, wenn der Kabarettist und Komponist den Jazz als eine „sehr veredelte Form der Arbeitslosigkeit” bezeichnet – und dabei auf seine jahrelange Arbeit als Jazzmusiker verweist: „Aber irgenwann kam der Moment, da wollt‘ ich wieder was essen.”

Marcel Kösling: Kabarett, Musik und Zauberkunst

Ein begnadeter Musiker und Kabarettist ist auch Frank Grischek, der das Akkordeon virtuos beherrscht. Marcel Kösling unterhält mit Kabarett, Musik und Zauberkunst. So kann er zum Beispiel unter dem Motto „Kannste knicken!” einen Fünf-Euro-Schein derart klein falten, dass dieser zum Hunderter wird. Solche Tricks würde Hans-Hermann Thielke auf der Bühne empört zurückweisen – gibt er doch den kleinlichen Postbeamten, der sich immer wieder in einen Wutbürger verwandelt.

Aus dem Gleichgewicht gerät Kerim Pamuk – laut ironischer Selbstaussage „Türke, aber nett” – auf der Bühne scheinbar, wenn er zwischen seiner alten Identität und seiner neuen als Deutscher schwankt. So sorgt er sich mittlerweile beim Bestellen eines Kaffees um 16 Uhr um seinen Schlaf und seine Magensäure.

Wer verschiedene kabarettistische Perspektiven kostenlos erleben möchte, schreibt bis Montag, 11. März, eine Postkarte mit Absender und Telefonnummer an: Elbe Wochenblatt, Stichwort/Betreff: „Satire-Gipfel“, Theodor-Yorck-Straße 6, 21079 Hamburg. Oder eine E-Mail an post@wochenblatt-redaktion.de – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

❱❱ Hamburger Satire-Gipfel
Alma Hoppes Lustspielhaus
Ludolfstraße 53
Mi, 20. März, 20 Uhr
Karten 26,50 bis 31,50 Euro
Tel. 55 56 55 56
www.almahoppe.de

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