Senioren und weitere Betroffene demonstrierten im vergangenen Jahr mehrmals für eine Ampel vor dem Fama-Seniorenheim. Foto: mg
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LURUP. Seit Jahren wünschen sich die Anwohner eine Ampel an der Kreuzung Luruper Hauptstraße/Fahrenort, die ihnen das ungefährliche Überqueren der stark frequentierten Verkehrsader ermöglicht. Besonders die Bewohner der nahe gelegenen Fama/Seniorenwohnanlage leiden darunter, dass weder ein Zebrastreifen noch eine Ampelanlage in der Nähe vorhanden sind.

„Die Bewohner trauen sich kaum die Straße zu überqueren, das lässt der starke Verkehr gar nicht zu“ so Klaus Wicher, Vorsitzender vom Sozialverband Deutschland (SoVD) in Hamburg.
Wer noch gut zu Fuß ist, nimmt lieber den Umweg über die Ampel an der Ecke Ackerstieg in Kauf, hat Wicher beobachtet. Für alte Menschen mit Handicap oder Gehhilfe sei das eine große Herausforderung.

„Wenn sie die nicht mehr schaffen, müssen sie zu Hause bleiben und hoffen, dass sie jemanden finden, der ihre Einkäufe und Besorgungen für sie erledigt“, berichtet Wicher. Eine Fußgängerampel in der Nähe der Seniorenwohnanlage würde den Bewegungsraum der Bewohner deutlich vergrößern.

„Wir haben den Eindruck, dass die Verkehrsplaner die Belange von älteren und behinderten Menschen nicht ernst nehmen“, ärgert sich der SoVD-Vorsitzende und fragt: „Warum wird an der Luruper Hauptstraße nicht einfach mal schnell und unbürokratisch im Sinne der Anlieger gehandelt?“
Luruper hatten im vergangenen Jahr mehrmals für eine Ampel nahe des Seniorenheims demonstriert. Bislang sahen man dafür von offizieller Seite keine Notwendigkeit. Es bleibt abzuwarten, ob die SoVD-Schützenhilfe jetzt zum Erfolg führt. EW

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