Hobbyimker Felix Mrowka gibt den Blick auf eines seiner Bienenvölker frei: Auf dem Brutraum liegt ein Absperrgitter. So gelangt nur reiner BeeHappy-Honig in die Honigzarge, den hier gekippten Oberen Teil der Box. Bis zu 23 Kilogramm Honig lagern die Bienen hier ein. Foto: ml

Maren Langenbach, Stellingen

Unberührte Natur, Rapsfelder, Obstbäume und Blütenpracht – so stellen sich viele das Paradies für Honigbienen vor. Dass Honig aber auch direkt aus der Großstadt kommen kann, beweisen immer mehr städtische Hobbyimker. Einer von ihnen ist der Stellinger Felix Mrowka, der das flüssige Gold im heimischen Stadtteil auch vertreibt.

Seine 16 Bienenvölker lässt der Hamburger auf dem Gelände seiner Ausbildungsstätte, der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Alten Eichen, wohnen. „Ich absolviere hier meine Ausbildung zum Erzieher und bin froh und dankbar, dass ich meine Bienen hier halten darf“, betont der gelernte sozialpädagogische Assistent, der seit sieben Jahren seinen eigenen Honig gewinnt und verkauft. Mit einem Kurs für Kinder, in dem es um Bienen und die Arbeit der Imker ging, fing bei dem heute 23-Jährigen die Begeisterung für die kleinen Insekten an.

Bis heute ist der Hobbyimker begeistert von der Lebensweise der Bienen: „Es fasziniert mich, dass sie in einer harmonischen Ordnung zusammen mit bis zu 50.000 Individuen leben“, schwärmt der ehemalige Waldorfschüler. Noch in diesem Jahr will er mit seiner Imkerei „bee-happy“ auf YouTube durchstarten. Den Grundstock für sein Wissen hat er sich in Seminaren bei der Imkerschule Bad Segeberg angeeignet.

„Zusätzlich habe ich nach dem Abitur bei verschiedenen Imkereien in Amerika, Australien, Kanada und Neuseeland gearbeitet“, erzählt er.
Mittlerweile stellt Mrowka vier verschiedene Honigsorten her, die er von Zuhause aus verkauft. Stolz ist der Jung-Unternehmer auf die Zusammenarbeit mit dem Stellinger Blumenladen „Sonnenblume“, in dem er seit zwei Wochen seine Honigsorten anbietet. „Wir finden, dass Honig und Blumen gut zusammen passen“, erklärt Inhaberin Britta Nielsen. „Dass der Honig dann auch noch direkt aus Stellingen kommt, finden wir besonders gut.“

Doch nicht nur für den Jung-Imker ist die neue Geschäftsbeziehung von Vorteil. Auch seine Bienen mögen den Laden, fliegen sie doch auch die vielen verschiedenen Blumen an, die in Kübeln und Vasen vor dem Geschäft stehen. Für weitere Informationen zu Vertrieb und Imkerkursen kann man Mrowka im Internet besuchen:
❱❱ https://beehappy-imkerei.de

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