Große Freude am Helmut-Schmidt-Gymnasium: Schüler gewannen den Hamburg Memory Preis in der Kategorie „Sound“. Foto: pr
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Mit dem „Hamburg Memory Preis“ zum Thema „Revolution, Aufstand, Protest“ wurden kürzlich ehemalige Schüler des Helmut-Schmidt-Gymnasiums (HSG) ausgezeichnet. Vor genau einem Jahr hatten die damaligen Schüler im Profil „Religion und Politik, Gesellschaft, Wirtschaft“ ihr Abitur gemacht.
Als preiswürdig befand die Jury die Leistungen der Wilhelmsburger in der Kategorie „Sound“. Eingereicht hatten die HSGler ein Gedicht mit dem Titel „BAM!“, das sich mit Glauben und Demokratie befasst. Sowohl die inhaltliche Komplexität als auch der Klang überzeugten. Entstanden war dieses Gedicht im Unterricht mit den beiden Lehrerinnen Nilab Ashufta-Aryan und Inga Prinke.
Hamburg Memory ist ein Projekt des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge Hamburg, das von zahlreichen Kooperationspartnern gefördert wird – darunter der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration sowie den Bücherhallen Hamburg. Jungen Menschen bis einschließlich 27 Jahren wird hier ermöglicht, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen.
Der Gewinn des Hamburg Memory Preises war der krönende Abschluss für die ehemaligen Oberstufenschüler, die im Februar 2018 bereits mit dem Gedicht auf der großen Bühne des Thalia Theaters im Rahmen der Langen Nacht der Weltreligionen aufgetreten waren. Ihre kreative Arbeit wurde im Hamburger „inkultur“-Magazin veröffentlicht, und die Gymnasiasten hatten die Ausstellung zu „SchmidtErleben“ an ihrer Schule mit dem Gedicht eröffnet.
Gemeinsam mit ihren „Ehemaligen“ freute sich auch Lehrerin Inga Prinke über die Auszeichnung: „Damit haben sie auf beeindruckende Weise bewiesen, dass gesellschaftspolitisches Engagement auch in jungen Jahren möglich und zudem äußerst kreativ sein kann.“

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