Anne Krischok und Frank Schmitt (SPD): „Wir sichern die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Loki-Schmidt-Gartens zum Wohle der Wissenschaft und der 540.000 Parkbesucher pro Jahr.“

 

In den Haushaltsberatungen zum Doppelhaushalt 2019/2020 hat die Hamburgische Bürgerschaft unter Anderem einen Antrag der Fraktionen von SPD und Grünen beschlossen, der die Zukunftsfähigkeit des Loki-Schmidt-Gartens sichern wird. Die Universität Hamburg muss von ihrem Etat in den Haushaltsjahren 2019 und 2020 jeweils mindestens 3.700.000 Euro für die Unterhaltung des Loki-Schmidt-Gartens / Botanischer Garten zur Verfügung stellen.

 

Dazu die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok, die auch Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens Hamburg e.V. ist: „Durch diese Regelung wird der Loki-Schmidt-Garten weiter zukunftsfähig gemacht. Das ist notwendig, damit der Garten auch weiterhin als sehr wichtige Genbank und Forschungsinfrastruktur zur Verfügung steht. Es ist aber auch ein Zeichen der Wertschätzung für die engagierten Gärtnerinnen und Gärtner sowie die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die durch ihren unermüdlichen Einsatz den Garten zu einem Juwel machen.“

Ihr Wahlkreiskollege Frank Schmitt ergänzt: „Wir geben hiermit auch ein Signal, dass wir die Pläne der Universität, den Garten weiterzuentwickeln, unterstützen. Vor dem Hintergrund, dass Loki Schmidt am 03. März 2019 100 Jahre alt geworden wäre und im Hinblick auf das bevorstehende 200jährige Jubiläum des Botanischen Gartens geben wir hiermit ein wichtiges Signal, dass wir die Pläne der Universität, den Garten weiterzuentwickeln als Bürgerschaft unterstützen.“

 

Die Hamburgische Bürgerschaft hat in der letzten Legislaturperiode ein Gutachten zur Kenntnis genommen, das die Bedeutung des Botanischen Gartens für Wissenschaft und Forschung herausstellt. In diesem Gutachten wurde empfohlen, den Loki-Schmidt-Garten künftig als zentrale Betriebseinheit der Universität zu führen und eine wissenschaftliche Direktorin oder Direktor an die Spitze zu stellen. Die Universität Hamburg setzt diese Empfehlungen schrittweise um und wird spätestens im Jahre 2020 eine Professur besetzen. Die dringend notwendige Sanierung der Gewächshäuser kann mit Hilfe von Bundesmitteln, die der Bundestagsabgeordnete der SPD Johannes Kahrs eingeworben hat, durchgeführt werden.

Die Hamburgische

Bürgerschaft hat den Senat ersucht, über die Fortschritte bei der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen und des Zukunftskonzeptes inklusive eines Kosten-und Finanzierungsplanes bis zum 01.01.2020 zu berichten. Dies gilt auch für den Stand der Sanierung der Gewächshäuser am Dammtor.

 

„Wir haben in der Bürgerschaft den Botanischen Garten auch in den letzten Jahren gefördert und freuen uns sehr darüber, dass jetzt noch mehr getan wird, um diese grüne Oase in unserem Wahlkreis, die mit jährlich von 540.000 begeisterten Besucherinnen und Besuchern ein attraktiver Erholungspunkt ist und auch internationale wissenschaftliche Bedeutung hat, in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen“, betonen Anne Krischok und Frank Schmitt abschließend.

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