Strahlend in Lurup: Ulrike Kloiber (Kita Moorwisch), Annette Berg (Grundschule Langbargheide) und Linda Broschkowski ( Deutscher Kita-Preis, v.l.). Foto: langenbach
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Maren Langenbach, Lurup

Sie stehen zum zweiten Mal im Finale um den Deutschen Kita-Preis, die Freude im Bildungshaus Lurup ist verständlich. „Wir sind stolz und glücklich. Dies gibt uns eine große Bestätigung für unsere bisherige Arbeit und einen Push, in die Richtung weiter zu gehen“, freut sich Ulrike Kloiber, Leiterin der Kita Moorwisch. Zusammen mit Annette Berg, Leiterin der direkt gegenüber liegenden Grundschule Langbargheide, führt Kloiber das Bildungshaus Lurup. Mit der Einrichtung, die 500 Kinder von Geburt an bis zur vierten Klasse in Kita, Vor- und Grundschule betreut, sind die Pädagoginnen und ihr Team zum zweiten Mal nominiert. Bereits 2018, als der Kita-Preis zum ersten Mal ausgeschrieben war, konnte das Bildungshaus Lurup in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung“ einen der Finalplätze ergattern.

„Die innovative Arbeit des Bildungshauses Lurup hat uns überzeugt“, betont Linda Broschkowski, Leitung Deutscher Kita-Preis. „Es gibt viele Wege, frühe Bildung zu fördern. Das Bildungshaus Lurup zeigt, dass Lernen ein fortwährender Prozess ist. Das Team schaut stets individuell auf die Bedürfnisse des Kindes und bindet auch die Familien mit ein, das begrüßen wir sehr.“
Bundesweit hatten sich 1.600 Kitas und lokale Bündnisse für die Auszeichnung beworben, die unter anderem auf die Initiative des Bundesfamilienministeriums zurückgeht.

Die Ziele des Deutschen Kita-Preises lauten: Ein gemeinsames Engagement für gute Qualität in Kitas und für Kitas sichtbar zu machen, und zur Nachahmung anzuregen. „Die Einrichtungen reichen zunächst ihre Bewerbungen ein. In der Folge besuchen wir diejenigen, die ins Finale gekommen sind, machen uns ein Bild vom Team und der Arbeit vor Ort, bieten Workshops an“, weiß Linda Broschkowski. „Das sind spannende Tage, da wir so die Menschen hinter den Bewerbungen näher kennen lernen und hautnah einen Einblick in ihre Arbeit bekommen dürfen. Für uns sind auch die Finalisten schon Gewinner.“ Annette Berg sagt „Die Bewerbung ist relativ umfangreich, was uns dazu dient, die eigene Arbeit noch einmal zu reflektieren, allein davon haben wir schon profitiert.“

25 Kitas und 15 lokale Bündnisse sind nominiert. Im Mai kürt eine Jury aus Experten im Bereich „Frühe Bildung“ in Berlin die Sieger. Insgesamt ist die Auszeichnung mit 130.000 Euro dotiert. In den beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ wird es jeweils einen ersten und vier zweite Preise geben, wobei 25.000 Euro auf die Erstplatzierten und jeweils 10.000 Euro auf die Zweitplatzierten entfallen.

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