Hannes Hellmann liest Bukowski - im Bey's. Foto: Janine Guldener

Am 9.  März jährt sich der Todestag von Charles Bukowski zum 25. Mal. Aus diesem  Anlaß liest Hannes Hellmann am 26. Februar aus seinen Werken – im Rahmen der Schwarzen Nächte im Bey’s.

Seit ihm der Stern im Jahr 1974 ein achtseitiges Porträt gewidmet hatte, stand sein  Name für alles, was weder in der deutschen Trümmerliteratur noch bei der neuen Empfindlichkeit zu finden war – zumindest in Deutschland: In Gedichten und Prosastücken erzählte der Pferdezocker und Heilige Säufer vom kleinen Mann von der Straße, von Prostituierten, Kriminellen, Hobos, über Besuche auf der Rennbahn und Alkoholabstürze. Der Ex-Leichenwäscher und -Postmann schrieb in einer Sprache, die sich erst gar nicht um politische oder Gender-Korrektheit bemühte. Auch das macht ihn aktuell… –  Am meisten gelesen wurde er in Deutschland. Er war eine Alternative zu Hölderlin und  Peter Handke. Seine Fans feierten ihn für Kaputt in Hollywood oder Der Mann mit der Ledertasche. Über vier Millionen Bücher hat Bukowski in Deutschland verkauft. Sein Auftritt Mitte Mai 1978  in der Hamburger Markthalle vor mehr als 1.200 Besuchern – und einem Kühlschrank mit Müller-Thurgau gilt als legendär.

Die Sammlung von Briefen aus über 30 Jahren bietet den Rohstoff, aus dem einst der Bukowski-Mythos erwuchs – und den Rahmen des Abends bildet. Hannes Hellman liest. Der Schauspieler arbeitete u.a. am Thalia Theater Hamburg mit Regisseuren wie Jürgen Flimm, Robert Wilson.., spielte im Bereich der Zeitgenössischen Musik mit dem Ensemble Modern  dem Klangforum Wien zusammen,  und er ist auf der Filmleinwand und ständig im Fernsehen (z.B. Notruf Hafenkante) zu erleben.

Dienstag, 26. Februar, 20 Uhr,  7€

Bey’s (Ottenser Hauptstraße 64)

Weitere Info &  Reservierungen unter www.schwarzenaechte.de

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here