Die „Hochstraße Elbmarsch“: Während die Brückenpfeiler in Ordnung gebracht werden, soll der Verkehr ohne größere Sperrungen weiterlaufen. Foto: BWVI

Wer häufig durch den Elbtunnel fahren muss, hat auch 2019 wohl nicht viel zu Lachen: Eine Tunnelröhre wird gegen Ende des Jahres für zwei Monate komplett gesperrt. Eine zweite Maßnahme auf der A7 südlich des Elbtunnels soll weniger Verkehrsprobleme Verursachen, kündigte die Verkehrsbehörde an. In beiden Fällen sind umfangreiche Sanierungen überfällig.
Die Ursache für die Röhrensperrung: Die marode Rampe am Tunnelausgang in Waltershof, offiziell „K30“. Sie kann nicht mehr saniert werden, ein Neubau ist nötig. Der Verkehr wird deshalb während der Rampenerneuerung über einen parallel zur Fahrbahn extra aufgeschütteten Damm geführt. Und auch die Röhrensperrung Ende 2019 ist wegen des Neubaus nötig.
Die zweite große Maßnahme betrifft einen etwas weiter südlich gelegenen Abschnitt „K20“ der A7, die so genannte „Hochbrücke Elbmarsch“: Hier sind Betonstützen kaputt. Sie müssen aber nicht erneuert werden, eine Sanierung ist möglich. Sperrungen sind während der Arbeiten voraussichtlich nicht nötig. Autofahrer sollten sich aber trotzdem auf Einschränkungen einstellen, da die A7 gleichzeitig um zwei Spuren verbreitert wird. Das wird rund fünf Jahre dauern.

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