Ensemble Voix de Femmes © Indra Ohlemutz

VOIX DE FEMMES Si mes vers avaient des ailes…

Auf die unendlich die Menschheit beschäftigende Frage, was geschähe, „wenn ich Flügel hätte“, antwortet Victor Hugo (1802–1885) in seinem Gedicht „Si mes vers avaient des ailes“ mit drei Fähigkeiten: der Kunst, dem Geist und der Liebe. Die Wissenschaft hat ihrerseits geantwortet, indem sie mit immer größeren Flugobjekten ihre eigenen Flügel erschaffen hat. Der französische Arzt und Dichter François Rabelais (1494–1553) erinnert in Pantagruel, dem wohl größten europäischen humoristischen Blick auf die Menschen daran, dass „Wissenschaft ohne Bewusstsein nur eine Ruine der Seele“ bilden kann. Das nimmt sich das Vokalensemble „Voix de femmes“ zu Herzen und wendet sich den Anfängen jeder Entwicklung zu: dem Traum, der Leidenschaft, dem Spiel, der Liebe – und dem Bewusstsein der eigenen Endlichkeit.

Mit Werken von Reynaldo Hahn (1875–1947), Johannes Brahms (1833–1897), Ernest Chausson (1855–1899), Clara Schumann (1819–1896), Jules Massenet (1842–1912), György Orbàn (*1947), Soila Sariola (*1977), Ivo Antognini (*1963), Samuel Barber (1910–1981), Sir Edward Elgar (1857–1934), Harold Harlen (1905–1986).

Samstag, 16. Februar, 19 Uhr, Einlass 18 Uhr, Hauptkirche Altona St. Trinitatis, Kirchenstraße 40, Hamburg, 12 Euro / erm. 5 Euro (Kinder von 7 bis 14 Jahren) / frei für Kinder von 0 bis 6 Jahren

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