Erstmal auf der Landkarte nachschauen, wohin die Reise geht: Das Zugvogel-Programm umfasst Orte in Spanien, Italien, Frankreich, Großbritannien und auf Malta. Foto: Sven Wied

HAMBURG. Das Programm heißt „Zugvogel“, Ziele sind Italien, Spanien, Frankreich, Malta und Großbritannien: Die Claussen-Simon-Stiftung ermöglicht 15 Neunt- und Zehntklässlern an Hamburger Stadtteilschulen, kostenlos vier bis sechs Wochen lang den Alltag in europäischen Gastfamilien kennenzulernen. Vom 1. Februar bis 3. März können Schüler sich für die Reise bewerben.
Für die konkrete Organisation ist der Verein „Experiment“ zuständig. Er wählt auch zusammen mit der Schulbehörde die Schüler aus, die mitfahren dürfen. Die Fahrt findet im Herbst 2019 statt, über die Hamburger Schulferien hinweg. Vor Ort gehen die Schüler auch zur Schule. Vor und nach der Reise sind zwei Workshops in der Simon-Claussen-Stiftung geplant.

Das Zugvogel-Programm startete im vergangenen Jahr. Es ist ist speziell für Stadtteilschüler gedacht, da die bislang seltener während der Schulzeit ins Ausland reisen als Gymnasiasten, und es wird von der Schulbehörde unterstützt. Weiterer Vorteil:  Hier müssen die jungen Leute sich nicht gleich für ein ganzes Jahr festlegen, wie bei vielen Austauschprogrammen vorgesehen.

1.000 Mitgliedern und
800 Ehrenamtliche

Die Stiftung, gegründet vom langjährigen Vorstandsvorsitzenden der Beiersdorf AG Georg W. Claussen und seiner Cousine Ebba Simon, hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Der Bonner Verein Experiment will, dass sich Menschen verschiedener Kulturen besser kennenlernen. Er hat rund 1.000 Mitglieder und 800 Ehrenamtliche in ganz Deutschland.

Bewerber für das Zugvogel-Programm können sich per E-Mail an info@claussen-simon-stiftung.de oder unter Tel. 38 03 71 50 direkt an die Claussen-Simon-Stiftung wenden. PÖP

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