Am Elbtunnel ist wegen eines Lamellenbruchs (Fahrtrichtung Süd, zwischen Tunnel und Waltershof) eine Spur gesperrt. Foto: oz

Heute Vormittag, 14. Januar, wurde auf der A7 Richtung Süden ein Lamellenbruch zwischen Elbtunnel und Anschlussstelle Waltershof (Höhe 1.000-Meter-Ausfahrtstafel) entdeckt. Die Gefahrenstelle ist abgesichert, die rechte Spur für den Verkehr gesperrt. Aktuell stehen dem Verkehr zwei Spuren zur Verfügung. Eine Fachfirma wird in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (15./16. Januar) die schadhafte Lamelle reparieren. Die Arbeiten beginnen am Dienstag um 20 Uhr. Während der Reparatur muss aus Sicherheitsgründen auch die mittlere Spur und die 4. Elbtunnelröhre gesperrt werden.

Eine Lamelle ist ein Fahrbahnübergang, der am Anfang und Ende einer Brücke eingebaut wird. Dieser Träger liegt über einem „Spalt“, der benötigt wird, damit sich die Brücke bei Wärme ausdehnen und bei Kälte zusammenziehen kann.
Bricht eine Lamelle, so kann sie durch darüberfahrende schwere Fahrzeuge aus ihrer Verankerung gerissen werden und erhebliche Schäden an einem nachfolgenden Fahrzeug verursachen und die Insassen erheblich verletzen. Deshalb besteht hier sofort Handlungsbedarf.

Das Brechen einer Lamelle kündigt sich nicht an, sondern passiert unmittelbar. Die Anfälligkeit der Lamellen nimmt mit Belastung und Alter zu. Auch deshalb ist es notwendig, dass wir die K20, Deutschlands längste Brückenkonstruktion, schnellstmöglich sanieren und ausbauen. Start dafür ist 2020.

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